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Abgeordnete, Gewählte und Vertreter von Behörden und Firmen eröffnen das Bauvorhaben mit dem ersten Spatenstich

Mahlberg und Kippenheim werden durch einen Radweg verbunden. Mit einem ersten Spatenstich haben Vertreter des Ortenaukreises, des Regierungspräsidiums Freiburg und die Bürgermeister der beiden Gemeinden heute den Startschuss für das Bauvorhaben gegeben. Gleichzeitig mit der Rad- und Gehwegverbindung entlang der K 5345 wird ein Kreisverkehr an der Kreuzung K 5345/Industriestraße/Bernhard-von-Clairvaux-Straße gebaut. Das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis rechnet damit, dass die Bauarbeiten bis nach den Sommerferien abgeschlossen sein werden.

„Wir freuen uns, dass wir das Radwegenetz des Ortenaukreises hier um 800 Meter ergänzen können, damit Radfahrer künftig verkehrssicher von Mahlberg nach Kippenheim fahren können. Vielleicht steigt mancher nun auch lieber auf die ökologische Alternative Fahrrad um“, sagte Franz Seiser, der als Baudezernent des Landratsamts Ortenaukreis in Vertretung von Landrat Frank Scherer das Bauprojekt eröffnete. Auch den Kreisverkehr bezeichnete er als sicherste Möglichkeit für PKWs, LKWs, Motorräder und insbesondere Radfahrer, um von einer Straße in die andere zu gelangen bzw. sie zu überqueren.

Daher seien die 240.000 Euro, die der Radweg kostet, auch gut angelegt, so Seiser. Er dankte dem Regierungspräsidium für die Fördermittel in Höhe von 120.000 Euro, die es möglich gemacht haben, das Projekt umzusetzen. Es ist eines von vier Radwegprojekten, die das Land Baden-Württemberg für den Ortenaukreis in diesem Jahr genehmigt hat. Der Ortenaukreis werde daher seine Radwegenetz insgesamt um 3,5 Kilometer erweitern können, jedoch sein im Radwegeprogramm festgelegtes Ziel von jährlich sechs Kilometern aufgrund der fehlenden Landesförderung in diesem Jahr nicht erreichen.
Die Kosten für den Kreisverkehr belaufen sich auf rund 360.000 Euro und werden ebenfalls mit 100.000 Euro vom Land gefördert. Der Ortenaukreis beteiligt sich mit 100.000 Euro an den Gesamtkosten, die Stadt Mahlberg und die Gemeinde Kippenheim übernehmen die übrigen Kosten.

„Zunächst sorgen die Bauarbeiten leider für Verkehrsbehinderungen, doch das Straßenbauamt hat für die besonders betroffenen  Betriebe im Gewerbegebiet und den Edeka-Markt eine Einbahnstraßenlösung erarbeitet, die für zwei Monate den Verkehr regelt“, erklärte der Dezernent abschließend und bat um Verständnis.

Nach den Vorarbeiten muss ab Dienstag, 24. Juni, die Kreuzung beim EDEKA-Markt teilweise vollgesperrt werden. Durch die Baustelle darf dann nur noch der Verkehr aus Richtung Kippenheim fahren. Dieser wird weiter über das Industriegebiet nach Mahlberg geleitet. Die Durchfahrt aus Richtung Mahlberg nach Kippenheim ist daher nicht mehr möglich. Der Verkehr wird über die B 3 nach Kippenheim umgeleitet. Diese Verkehrsregelung wird voraussichtlich bis Ende August andauern.

Nur die Kunden des EDEKA-Marktes können die Straße „Im Speckenfeld“ aus Richtung Mahlberg im Einbahnverkehr nutzen. Zurück müssen sie über den Kreuzweg fahren.
Die Buslinie 113 ist von dieser Sperrung ebenfalls betroffen, Fahrgäste sollten daher die Aushänge und Bekanntmachungen der SWEG beachten.