Hilfsnavigation

  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Tulpen
  • Kulinarische Ortenau.

Zukunftswerkstatt der LEADER-AG Ortenau lädt Bürgerinnen und Bürger zur Mitgestaltung der Region ein

Die Zukunftswerkstatt der LEADER-AG Ortenau in Oberkirch bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen aktiv in die zukünftige Entwicklung der Region einzubringen. Durch ihr Mitwirken sollen die in der Region vorhandenen Potenziale besser zu genutzt und innovative Ideen u.a. mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union umgesetzt werden. „LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, bei dem die Menschen vor Ort in die Gestaltung der eigenen Region eingebunden werden“, erklärt Dr. Diana Kohlmann, Ansprechpartnerin für LEADER beim Landratsamt Ortenaukreis. Die Zukunftswerkstatt findet am Samstag, 31. Mai 2014, von 9–14 Uhr im Forum am Hans-Furler-Gymnasium, Butschenbacher Straße 48b, in Oberkirch statt. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und aufgerufen, sich mit Ideen und Impulsen einzubringen“, gibt Kohlmann bekannt.

17 Gemeinden des Ortenaukreises möchten sich als LEADER-Region „Ortenau“ für die kommende Förderperiode 2014-2020 der Europäischen Union bewerben: Mehrere Stadtteile von Achern, Appenweier, Bad Peterstal-Griesbach, Berghaupten, Durbach, Gengenbach, Kappelrodeck, Lautenbach, Oberkirch, Ohlsbach, Oppenau, Ortenberg, Ottenhöfen, Renchen, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach.

„Die Grundlage für die Bewerbung bildet ein regionales Entwicklungskonzept, das nun zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden des Ortenaukreises erarbeitet werden soll. Auf diesem Weg sollen in der Region vorhandene Potenziale erkannt und genutzt werden“, so Kohlmann.

Die Zukunftswerkstatt in Oberkirch bildet den offiziellen Auftakt, in deren Rahmen die Bürgerinnen und Bürger erste Vorschläge zur Zukunft der Region einbringen können. Die Vorschläge werden in weiteren sechs thematischen Workshops bis zu den Sommerferien gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkretisiert. Das Büro entra Regionalentwicklung GmbH aus Winnweiler begleitet diesen Prozess und erstellt auf Basis der Workshopergebnisse das Regionale Entwicklungskonzept bis Ende September. Landrat Frank Scherer ist sich sicher: „LEADER bietet eine große Chance für den ländlichen Raum im Ortenaukreis: Unabhängig von der Möglichkeit, europäische Fördermittel für regionale Projekte nutzen zu können, werden durch LEADER Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Umsetzung von innovativen Projekten in den kommenden sieben Jahren eingebunden. Sie entwickeln jetzt im Rahmen der Konzepterstellung Ziele für die eigene Region und können in der folgenden Umsetzungsphase über Projektförderungen mitentscheiden.“