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„Die Erkenntnisphase ist im Wesentlichen abgeschlossen“, stellte die Unterarbeitsgruppe zur Kernforderung 2 (Abschnitt Hohberg bis Riegel) in ihrer heutigen Sitzung bei einer Gegenstimme fest. Zu wichtigen Themen wie Lärmschutz, Naturschutz, Flächenverbrauch oder Kosten, haben insbesondere die Bahn, das Regierungspräsidium Freiburg, der Regionalverband Südlicher Oberrhein, Städte und Gemeinden sowie Bürgerinitiativen verschiedene Gutachten und Stellungnahmen vorgelegt. „Die Daten und Fakten reichen nach Meinung der Unterarbeitsgruppe aus, um sie der Öffentlichkeit vorzustellen“, so Landrat Frank Scherer.  

Da die Themen sehr komplex und vielschichtig sind, hat sich die Unterarbeitsgruppe mehrheitlich darauf verständigt, mit durch das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Aussicht gestellten finanziellen Mitteln ein neutrales Fachbüro zu beauftragen, das die Erkenntnisse vollständig, verständlich und ohne Kommentierung, durch einen Moderator aufbereitet und die Öffentlichkeit informiert. Eine von der Unterarbeitsgruppe installierte Kommission soll das Büro dabei begleiten.

Im Zuge dessen soll es unter anderem auch Informationsveranstaltungen geben, in denen die Bürgerinnen und Bürger über die Vor- und Nachteile der beiden Trassenvarianten (Ausbau der bestehenden Rheintalbahn oder Neubau einer Güterzugstrecke entlang der Bundesautobahn A 5) informiert werden.

In der Sitzung stellte Dr. Johannes Dreier, Abteilungsdirektor im Regierungspräsidium Freiburg, außerdem fest, dass die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens für den Bereich zwischen Offenburg und Riegel nicht zielführend sei. Die aktuelle Planung habe bereits ein Stadium erreicht, in dem die Abwägung im Rahmen der Alternativen-Diskussion von der Untersuchungstiefe und Detailliertheit des Abwägungsmaterials her bereits weit über den raumordnerischen Blickwinkel hinausgehe.