Hilfsnavigation

  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Tulpen
  • Kulinarische Ortenau.

Zum Abschluss der Wahlperiode blickte der Unterausschuss Gesamtstrategie Ländlicher Raum des Ortenaukreises gestern auf seine Arbeit zurück. Bei ihrem letzten Zusammenkommen besichtigten die Mitglieder des Gremiums vor Ort ein Weidezaunprojekt im Kinzigtal, das der Landschaftserhaltungsverband (LEV) betreut, der wiederum als Leuchtturmprojekt des Unterausschusses insbesondere zur Offenhaltung der Landschaft Ende 2010 gegründet worden war. Im Anschluss besuchten sie die Marktscheune in Berghaupten, ein Projekt zu Vermarktung regionaler Produkte, das ebenfalls vom Unterausschuss begleitet wurde.

Landrat Frank Scherer dankte bei diesem Anlass den Ausschussmitgliedern für ihre erfolgreiche Arbeit, insbesondere den Kreisrätinnen und Kreisräten Rolf Frenk, Klaus-Peter Mungenast, Reinhard Schmälzle (CDU-Fraktion), Edmund Kranz, Theresia Huber (beide Freie Wähler), sowie Gerhard Borchert (FDP) und Gerd Baumer (GRÜNE), die nicht mehr zur Kreistagswahl antreten und daher ausscheiden werden.

„Ich freue mich, dass die von mir bei meinem Amtsantritt 2008 initiierte Gesamtstrategie Ländlicher Raum zur Stärkung des Standortes und Entwicklung des ländlichen Raums zügig erarbeitet wurde und der Unterausschuss bereits 2010 seine Arbeit aufnehmen konnte“, sagte Scherer. Die Bilanz dieser vier Jahre könne sich sehen lassen. Die Arbeitsgruppen haben sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie der Tourismus im ländlichen Raum verbessert werden können. Wichtige Projekte seien auf den Weg gebracht und begleitet worden, beispielsweise die Tourismuskonzeption, der Bildungsatlas Ortenau, das Rufauto Kinzigtal oder eine Imagekampagne, die für Hausärzte in der Ortenau wirbt.  

Der aus 18 Kreisrätinnen und Kreisräten sowie 17 Vertreterinnen und Vertretern der im ländlichen Raum tätigen Einrichtungen und Gruppierungen besetzte Ausschuss ist eine von zwei Säulen, auf der die Gesamtstrategie Ländlicher Raum basiert. Er befasst sich mit aktuellen Themen, politischen Schwerpunkten und Entscheidungen zu Fragen des ländlichen Raums. „Der Mehrwert des Unterausschusses liegt dabei darin, dass keine zusätzlichen politischen Debatten geführt, sondern gemeinsam Projekte erarbeitet und umgesetzt werden“, betonte Scherer.

Die Zusammensetzung des Ausschusses aus Kreispolitikern, Verwaltungsfachleuten und externen Experten habe sich bewährt. Gastreferenten und die Verwaltung bringen zusätzliche Impulse in einzelne Projekte. Die vier Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Themen Kulturlandschaft und Tourismus, Bildung, Arbeit und Soziales, Infrastruktur sowie Ärztliche Versorgung im Ortenaukreis.

Die andere Säule der Gesamtstrategie umfasst administrative Leitlinien, die Landrat Frank Scherer in der Kreisverwaltung etabliert hat. Sie sehen vor, dass die Landkreisverwaltung mit ihrem großen Aufgabenspektrum noch stärker dezernats- und amtsübergreifend handelt und Synergien nutzt, Beurteilungs- und Ermessensspielräume im Interesse des Standortes Ortenau konsequent ausschöpft sowie Verfahrensabläufe ständig überprüft und zum Nutzen der Bürger und Unternehmen im Ortenaukreis weiter optimiert.