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Die Georg-Wimmer-Schule in Lahr ist bestens gerüstet, um geistigbehinderte Kinder und Jugendliche optimal zu fördern. Davon zeigte sich Landrat Frank Scherer überzeugt, nachdem ihn heute die Schulleiterin Christina Maurer-Wulf vor Ort über die Situation der Schule informierte. Zudem nutzte der Landrat den Schulbesuch, um einen Einblick in verschiedene Unterrichtssituationen zu erhalten. „Auch wenn wir uns verstärkt um Inklusion bemühen, wo sie sinnvoll umgesetzt werden kann, stehen wir ebenso zu unseren sonderpädagogischen Einrichtungen. Sie werden sich zu unverzichtbaren Bildungs- und Beratungszentren weiterentwickeln“, erklärte Scherer. Mit sonderpädagogischem Know-how und behindertengerechten Ausstattungen seien deren Rahmenbedingungen optimal auf die Bedürfnisse der teilweise schwerst- und mehrfach behinderten Schülerinnen und Schüler abgestimmt.

Deswegen investiere der Ortenaukreis auch weiterhin in seine sonderpädagogischen Bildungsangebote, bekräftigte der Landrat. Gerade wird in unmittelbarer Nähe zur Georg-Wimmer-Schule die Brüder-Grimm-Schule für Sprachbehinderte neu gebaut. Das Außengelände mit umfangreichen Sport- und Spielmöglichkeiten können künftig die Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam nutzen.  

Die Georg-Wimmer-Schule in Lahr besuchen aktuell 84 Schüler in 13 Klassen. Angeschlossen sind ein Schulkindergarten mit zehn Kindern in zwei Gruppen sowie eine sonderpädagogische Beratungsstelle. In Kooperation mit der Schutterlindenberg-Schule sind eine Außenklasse eingerichtet, in der fünf Schüler in inklusiver Form unterrichtet werden, sowie eine Kooperationsklasse mit acht Schülern, die sich gegenseitig besuchen. Zudem bietet die Schule in Zusammenarbeit mit der benachbarten Beruflichen Schule im Mauerfeld eine Berufsvorbereitende Einrichtung, die Schüler auf eine berufliche Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet.  „Die Berufsvorbereitende Einrichtung wird von den Schülern gut angenommen. Wir wünschen uns, dass das Angebot an geeigneten Arbeitsplätzen noch zunimmt, damit in Zukunft möglichst alle Schüler der Berufsvorbereitenden Einrichtung vermittelt werden können“, sagte Schulleiterin Maurer-Wulf.

Für den Betrieb der Georg-Wimmer-Schule in Lahr wendet der Ortenaukreis als Schulträger jährlich rund 460.000 Euro auf. Daneben betreibt der Ortenaukreis in Haslach, Offenburg und Willstätt drei weitere Schulen für Geistigbehinderte. In den vier Einrichtungen werden mehr als 300 geistig behinderte Kinder und Jugendliche aus der gesamten Ortenau beschult und gefördert.