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Abwassereinleitungen

Abwässer aus Industrie und Gewerbe, aber auch Laboren, Krankenhäusern und Zahnarztpraxen enthalten gefährliche Substanzen.

Die Einbringung dieser Stoffe darf nur soweit erlaubt werden, wie nach dem Stand der Technik die Vermeidung nicht möglich ist und es die wasserwirtschaftlichen Verhältnisse zulassen.

Das Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht legt als zuständige Fachbehörde die Grenzwerte (Frachten bzw. Konzentrationen) für diese Schadstoffe fest und teilt dies im Rahmen ihrer fachtechnischen Stellungnahme der zuständigen Rechtsbehörde (Amt für Umweltschutz) mit.
Die maßgebende gesetzliche Grundlage bei der Einleitung von Abwässern in Gewässer ist die Abwasserverordnung (AbwV) mit einer Vielzahl branchen-spezifischer Anhänge.
Beim Einleiten von Abwässern mit gefährlichen Stoffen in die öffentliche Kanalisation ist auch die Indirekteinleiterverordnung (IndVO) und die Abwassersatzung der jeweiligen Gemeinde von Bedeutung, in denen ebenfalls Grenzwerte festgelegt sind.

Das Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht wacht darüber, dass die betroffenen Betriebe ihre wasserrechtlichen Verpflichtungen einhalten - insbesondere die Auflagen/Grenzwerte der betreffenden wasserrechtlichen Gestattungen.
Hierzu werden die Abwasserbehandlungsanlagen und die Betriebsdokumentation (Eigenkontrollergebnisse) regelmäßig begutachtet. Die Abwassereinleitungen werden in der Regel durch behördlich festgelegte private Untersuchungsinstitute beprobt und die abwasserrelevanten Parameter analysiert. Die Häufigkeit richtet sich nach wasserwirtschaftlichen Prioritäten, d.h. der Größe des Betriebes, der Schadstofffrachten, der Gefährlichkeit der abgeleiteten Stoffe, der Zuverlässigkeit des Betreibers.

Darüber hinaus berät das Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht den Betreiber über Maßnahmen zur innerbetrieblichen Abwasservermeidung, wie z.B. Stoff- oder Techniksubstitution, Mehrfachverwendung oder Kreislaufführung von Wasser.