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1896 Ortenauer Bürger wollen in einen der 46 Gemeinderäte einziehen

Für die Gemeinderatswahlen 2014 haben sich 1.896 Personen im Ortenaukreis beworben. „Die Gemeindewahlausschüsse haben alle Bewerber zugelassen, 2009 waren es 1.907 Kandidaten“, teilt Herbert Lasch, Leiter des Kommunalamtes beim Landratsamt Ortenaukreis, mit. Sein Amt hat die Rechtsaufsicht über 46 der 51 Städte und Gemeinden des Ortenaukreises. Die fünf großen Kreisstädte Achern, Kehl, Oberkirch, Offenburg und Lahr stehen hingegen unter der Rechtsaufsicht des Regierungspräsidiums Freiburg. Insgesamt haben die 46 Städte und Gemeinden 692 Sitze für ihre Parlamente zu vergeben.  

„Der Frauenanteil liegt mit 499 Bewerberinnen bei 26,3 Prozent und damit leicht über dem Anteil von 2009 (24,9 Prozent). Während sich 2009 noch 25 nicht-deutsche EU-Bürger zur Wahl stellten, sind es in diesem Jahr nur 13“, so Lasch weiter.

Die Bewerbungen verteilen sich auf insgesamt 146 Wahlvorschläge von Parteien oder Wählervereinigungen; damit sind vier Listen mehr als 2009 zugelassen worden. In zwölf Gemeinden haben die Parteien oder Wählervereinigungen die höchstmögliche Anzahl an Bewerbern auf ihren Listen ausgeschöpft. Insgesamt liegt diese Quote bei 82,1 Prozent und ist nahezu identisch mit 2009 (81,6 Prozent). Lediglich in Meißenheim gibt es ausschließlich Kandidatenlisten von Wählervereinigungen und keine Wahlvorschläge von Parteien oder gemeinsame Wahlvorschläge unter Parteienbeteiligung. Die meisten Kandidaten stellt die CDU. Sie ist in 44 Gemeinden mit einer eigenen Liste und in Rheinau in einer gemeinsamen Liste mit einer Wählervereinigung dabei. Wählervereinigungen haben 68 der 146 und damit fast die Hälfte der Wahlvorschläge eingereicht.