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Die Fachschule für Landwirtschaft des Ortenaukreises hat am vergangen Freitag im Rahmen einer Abschlussfeier die siebte Brennerklasse entlassen. Abteilungspräsident Dieter Blaeß vom Regierungspräsidium Freiburg und die stellvertretende Amts- und Schulleiterin Andrea Ganter überreichten in Offenburg 16 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen im Ergänzungsangebot für Klein- und Obstbrenner des Jahrgangs 2012-14 die Zertifikate zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Brennereiwesen“ sowie „Brennerin/Brenner“ und gratulierten dem frischgebackenen beruflichen Nachwuchs. Ganter überbrachte auch die Grüße und Glückwünsche des Landrates Frank Scherer und wies darauf hin, dass das Landratsamt Ortenaukreis als Schulträger die Fachschule in großzügiger Weise finanziell unterstütze.Der Vertreter des Regierungspräsidiums und die stellvertretende Schulleiterin lobten das hohe persönliche Engagement und die Ausdauer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Sie haben neben ihrer beruflichen Tätigkeit sehr viel Zeit, Kraft und Ausdauer in eine weitere berufliche Qualifizierung investiert und teilweise sehr lange Anfahrtswege in Kauf genommen.“ Ein besonderer Dank ging auch an die beteiligten Lehrkräfte, insbesondere an die zuständige Fachschulbeauftragte und Klassenlehrerin Maria Gille, die „während der gesamten zurückliegenden 1,5 Jahre sehr viel Engagement, einen langen Atem und viel Herzblut eingebracht“ habe.Sowohl Blaeß als auch Ganter verwiesen auf das Ende 2017 auslaufende Branntweinmonopol: „Am 1.1.2018 beginnt für die Brenner eine neue Zeitrechnung.“ Man müsse sich bereits heute für die nahe Zukunft mit noch mehr Marktorientierung „fit“ machen, um neue und wirtschaftlich lohnende Absatzwege zu finden. Dies bedeute vor allem, Destillate mit höchster Qualität zu erzeugen und diese professionell zu vermarkten. Mit der nachhaltige Verwertung von Teilen der Obsternte werde insbesondere im Streuobstbereich ein wichtiger Beitrag zur Pflege und Erhaltung der einmaligen Kulturlandschaft des Ortenaukreises geleistet. Davon profitiere die ganze Region, der Tourismus, die Gastronomie und das Handwerk. „Unsere Fachschule steht hierbei in einer wichtigen und großen Verantwortung“, so Ganter.Die Prüfung zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Brennereiwesen“ erfolgreich bestanden hat Wolfgang Forscht, Appenweier; folgende Absolventen haben den Abschluss zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Brennereiwesen“ und zusätzlich die Berufsabschlussprüfung „Brennerin/Brenner“ abgelegt: Martin Benz, Durbach; Albert Braun, Oberkirch- Bottenau; Karl Bruder, Oberkirch- Zusenhofen; Heinrich Huber, Durbach; Kilian Huber, Oberkirch; Josef Kasper, Oberkirch; Paul Kiefer, Durbach; Markus Ludwig, Gusenburg; Bernd Müller, Friesenheim; Jürgen Rapp, Lauf; Michael Sättler, Rheinau; Christian Schmelcher, Göttingen; Ines Singer, Horb a. N.- Dießen; Heiko Werner, Durbach; Klaus Wiegele, Oberkirch.Ausbildung zur „Fachkraft für Brennereiwesen“ und „Brennerin/Brenner“:Die Ausbildung in Teilzeitform an der Fachschule für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis dauert eineinhalb Jahre. Die Betreiber von Klein- und Obstbrennereien können in den Bereichen Brennereitechnik, Herstellung von Destillaten, Marketing, aktuelles Betriebsmanagement sowie im Bereich Ökologie, Rohstofferzeugung und Landschaftspflege Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die es ihnen ermöglichen, ihren Betriebszweig professionell zu führen und einen wesentlichen Beitrag zum Betriebseinkommen zu erwirtschaften.Bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen ist nach der Fachkraftprüfung die Teilnahme an der Abschlussprüfung im Beruf „Brennerin/Brenner“ möglich.Eine neue Brennerklasse wird bei ausreichender Beteiligung im November 2014 starten. Eine Informationsveranstaltung bietet das Amt für Landwirtschaft am Montag, 21. Juli 2014, um 19 Uhr im Lehrsaal 003 in der Prinz-Eugen-Str. 2 in Offenburg an.Interessenten können sich näher informieren oder anmelden bei Maria Gille, Tel. 0781 805 7118 oder E-Mail: .