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Der Ortenaukreis fördert die Generalsanierung und Erweiterung des Hallenbades Hausach zum „Kinzigtalbad“ mit 1,7 Millionen Euro als Zuschuss im Wege einer Kofinanzierung. Dies hat der Kreistag des Ortenaukreises in seiner heutigen Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen. Die Fördermittel stammen aus dem 2013 beschlossenen und mit zwei Millionen Euro ausgestatteten Investitionsprogramm des Kreises. Aus diesem Fördertopf werden bedeutenden kommunalen Investitionen unterstützt, die für den gesamten Ortenaukreis oder wesentliche Teilräume von Bedeutung sind. Das Kinzigtalbad ist das erste Projekt, das daraus gefördert wird.Das 1974 in Betrieb genommene Hausacher Hallenbad wird bisher von September bis Mai als Sportbad betrieben und soll in den Jahren 2015/16 zum Ganzjahresbad mit Saunagarten, Ruhebereich, Wellness- und Außenbecken erweitertet werden. „Durch die Weiterentwicklung des Hallenbads zu einer freizeitorientierten Erholungs- und Erlebniseinrichtung mit Wellnessbereiche und Spiel- und Sportmöglichkeiten stellt das Kinzigtalbad nicht nur für die Stadt Hausach, sondern für das gesamte Kinzigtal eine wichtige Ergänzung des touristischen Angebots dar und trägt so zur Vielfalt und Stärkung des Tourismus in der ganzen Region bei“, bekräftigte Landrat Frank Scherer. „Damit erfüllt diese Maßnahme die Rahmenbedingungen für die Förderung von Investitionen und Investitionszuschüssen bei Vorhaben von überörtlichem Interesse, die der Stärkung des Standortes Ortenaukreis dienen“, so der Landrat.Die Gesamtkosten für den Ausbau als Ganzjahresbad belaufen sich nach Berechnungen aus dem Jahr 2012 auf mindestens 8,5 Millionen Euro. Bis zur Baufertigstellung im Jahr 2016 ist mit einer Kostensteigerung von jährlich rund 3 Prozent zu rechnen, woraus sich ein Gesamtfinanzierungsbetrag von rund 9,5 Millionen Euro errechnet. Hiervon trägt die Stadt Hausach 3,6 Millionen Euro. 11 weitere Gemeinden aus dem Kinzigtal beteiligen sich mit 2,4 Millionen Euro. Daneben hat die Stadt Hausach beim Land Baden-Württemberg einen Zuschuss aus Mitteln des Tourismusinfrastrukturprogramms 2014 in Höhe von 1,8 Millionen Euro beantragt, welcher seitens des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz befürwortet wird. Die Entscheidung darüber trifft der Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft des Landtags voraussichtlich im September 2014.„Die Beteiligung der umliegenden Städte und Gemeinden untermauert die Bedeutung dieses Projekts. Das Kinzigtalbad ist ein Leuchtturmprojekt, das Strahlkraft in das gesamte Kinzigtal hinein haben wird“, konstatierte Landrat Scherer.