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Etwa 30 bis 40 Kunden beteiligen sich jedes Jahr an den Submissionen im Ortenaukreis, die das Amt für Waldwirtschaft des Landratsamts Ortenaukreis seit vielen Jahren organisiert. In diesem Jahr wurden 3.000 Festmeter Laubstammholz aus dem Staats- Kommunal- und Privatwald des Ortenaukreises – das entspricht etwa 150 LKW-Ladungen – über Submissionen verkauft. Die Stämme wurden auf drei zentrale Plätze gefahren und den Kunden präsentiert: Am Hundeplatz bei Rheinbischofsheim lagerten Eichen- und Eschenstämme, auf dem Maiwaldplatz bei Wagshurst und im ehemaligen Munitions-Lager Waltersweier wurden zusätzlich Baumarten wie Kastanie, Ahorn, Erle und Nussbäume angeboten.„Die Konzentration des Holzes auf größere Lagerplätze mit entsprechend hohem Mengenangebot macht das Holz für zahlreiche Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet, aber auch aus den angrenzenden Ländern interessant“, so Hartmut Engler vom Amt für Waldwirtschaft, der für die zentrale Laubholzvermarktung zuständig ist. „Viele dieser Kunden haben spezielle Verwendungen. So haben sie die Chance, genau das Holz zu bekommen, dass sie brauchen, gleichzeitig erhält der Waldbesitzer dadurch den höchstmöglichen Erlös.“Hauptbaumart auf der Submission war in diesem Jahr die Esche. Wegen des Eschentriebsterben müsse man krankheitsbedingten Ausfällen und Entwertungen zuvorkommen“, erklärt Gabriele Schappacher-Peter, Revierleiterin der Stadt Rheinau. Markus Gutmann, Revierleiter in Kehl und Achern betont, dass die bei der Submission erzielten Einnahmen einen wichtigen Beitrag leisten, um die Betriebskosten für notwendige Pflanzungen und Pflegemaßnahmen zu decken.Einige Stämme brachten Spitzenerlöse von über 1.000 Euro pro Festmeter. Zwei Nussbäume und ein Bergahorn erzielten jeweils 1.300 Euro pro Festmeter, während die teuerste Eiche bei 1.120 Euro pro Festmeter lag. Mit circa 300 Euro pro Festmeter fielen die Preise für die Esche deutlich niedriger aus.„Für das Gesamtergebnis ist es vor allem wichtig, dass nicht nur einige wenige Stämme sehr gut verkauft werden, sondern dass die breite Masse gute Ergebnisse bringt. Dies wurde mit einem Durchschnittserlös von über 260 Euro pro Festmeter über alle Submissionsplätze eindeutig erreicht“, erläutert Engler. Die Laubholzsubmissionen seien für Waldbesitzer und Holzkunden im Ortenaukreis nicht mehr wegzudenken.