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Landrat Frank Scherer nimmt zur absprachewidrigen Veröffentlichung eines Gutachtens der Bahn zum Neu- und Ausbau der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Riegel (heutige Berichterstattung in der Mittelbadischen Presse) wie folgt Stellung:„Es ist bedauerlich, dass sich nicht alle daran halten, was mit allen vereinbart ist. Für mich ändert das aber nichts daran, dass die AG Cluster 3 im Interesse der betroffenen Menschen und Umwelt ihre Arbeit erst zu Ende bringen muss, bevor entschieden werden kann, wo die Gleise hinkommen sollen", kommentiert Scherer.Hintergrund:Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Cluster 3 hatten sich am 16. Dezember 2010 in Emmendingen darauf verständigt, dass erst alle Gutachten und Untersuchungsergebnisse zu allen relevanten Fragen vorliegen müssen, bevor die Arbeitsgruppe und ihre Mitglieder in eine Bewertung der Ergebnisse eintreten und diese öffentlich machen werden. Dieser Beschluss wurde damals von Landrat Scherer vorgeschlagen und auch einstimmig gefasst, weil die Befürworter der von der Bahn beantragten Trasse entlang der bestehenden Bahngleise befürchteten, es würde sonst zu früh und deshalb primär das Thema Lärm öffentlich diskutiert.Die Bahn hat Ende November / Anfang Dezember 2013 die jetzt der Presse zugespielten Gutachten im Entwurf vorgelegt und am 22. Januar 2014 bzw. 10. Februar 2014 in der Unterarbeitsgruppe vorgestellt. Da die Gutachten noch eine Reihe von Unklarheiten enthalten und sich daraus eine ungeklärten Fragestellungen ergeben, hat die Arbeitsgruppe der Bahn einen umfassenden Fragenkatalog geschickt, an dem sich auch die Unterzeichner der Grafenhausener Erklärung beteiligt haben.Es war vereinbart, dass die Bahn die Fragen bis 15. April 2014 beantworten wird. Danach sollten in einer Weiteren Sitzung der AG die Antworten der Bahn geprüft werden und in eine abschließende Darstellung aller relevanten Aspekte einfließen.Ebenfalls mit allen Beteiligten war vereinbart, dass sich anschließend nicht die AG Cluster 3 für eine der Trassen ausspricht, sondern zunächst ein geeignetes Büro beauftragt wird, die objektive Information der breiten Öffentlichkeit zu übernehmen. Erst nach dieser Informationsphase, so waren sich alle AG-Teilnehmer weiter einig, sollten die Gemeinderäte und die Kreistage mit der Trassenfrage befasst werden.Landrat Scherer: „Allein dieses Verfahren stellt einen sachgerechten, objektivierten Trassenvergleich sicher und wird dem hohen Anspruch und der politischen Verantwortung gerecht, unter vollständiger Einbeziehung der Bevölkerung für Mensch und Umwelt die beste Lösung für ein Jahrhundertbauwerk zu finden. Daran fühle ich mich mit der deutlichen Mehrheit im Cluster gebunden!".