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Im März 2014 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) nahezu unverändert geblieben. So haben die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gegenüber dem Vormonat jeweils um lediglich 0,1 Prozent zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist zeitgleich um 0,3 Prozent gestiegen.Im längerfristigen Vergleich ist allerdings ein Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen: So hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften gegenüber März 2013 um 3,1 Prozent und die Arbeitslosenzahl um 2,4 Prozent zugenommen.„Aus den aktuellen Veränderungsraten der Fallzahlen lassen sich noch keine Trends für die Zukunft ableiten“, zeigt sich Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, noch zurückhaltend bei der Bewertung der derzeitigen Situation. „Da die positiven Konjunkturprognosen für das laufende Jahr von den Forschungsinstituten bislang aufrecht gehalten wurden, sind wir aber nach wie vor zuversichtlich, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder verbessern und sich die Fallzahlen im weiteren Jahresverlauf wieder positiv entwickeln werden.“Derzeit betreut die KOA 8.066 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.153 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.795 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.358 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.552 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.202 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.754. Hinzu kommen 2.041 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im März haben 122 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 36 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 158 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.
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