Hilfsnavigation

  • Kulinarische Ortenau.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Winter in Offenburg.
  • Wir beraten Sie gerne.
Das Technische Gymnasium (TG) in Offenburg bietet Ortenauer Schülern ein attraktives und breit gefächertes Angebot. Davon überzeugte sich Landrat Frank Scherer heute bei einem Schul- und Unterrichtsbesuch.Schulleiterin Monika Burgmaier führte den Landrat durch das Gebäude in der Okenstraße 4 und informierte ihn über die aktuelle Situation der Gewerblich-Technischen Schulen, zu denen das Technische Gymnasium gehört.„Unsere beruflichen Schulen bilden den Fachkräfte- und Akademikernachwuchs von morgen aus. Sie tragen dazu bei, den ländlichen Raum und damit die Zukunft unseres Standorts Ortenau zu stärken. Deshalb ist es mir wichtig, persönlich die Situation vor Ort anzusehen“, so Scherer. „Die Gelder, die der Ortenaukreis in seine Schulen investiert, sind gut angelegt“.Vor rund 50 Schülern der Jahrgangsstufe 12 sprach der Landrat über das berufliche Schulwesen und diskutierte mit ihnen Themen wie Bürgerinitiativen, Medien sowie politische Willensbildung. Er ermunterte sie, ihre Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten bei den anstehenden Kommunal- und Europa-Wahlen am 25. Mai zu nutzen, und erinnerte daran, dass bei den Kommunalwahlen erstmals auch die Jugendlichen ab 16 Jahren mitstimmen können. An die über 18-Jährigen appellierte er, auch ihre Verantwortung für die Zukunft Europas mit ihrer Stimmabgabe wahrzunehmen. Sowohl Scherer als auch die Schüler zeigten sich erfreut über die 75 Minuten „interessanten Unterricht der anderen Art“. Die Schüler dankten dem Landrat mit langem Applaus.Von 65000 Schülern im Ortenaukreis besuchen derzeit 14300 die 13 Beruflichen Schulen im Landkreis. „Die Mischung aus Theorie und Praxis mutiert zum globalen Hoffnungsträger. Die Beruflichen Schulen stellen sicher, dass jeder Schulabgänger aus den allgemein bildenden Schulen einen Bildungsabschluss erwerben kann, der dem eigenen Leistungsvermögen und den persönlichen Begabungen entspricht“, erklärte Schulleiterin Monika Burgmaier. So werden ein Drittel aller baden-württembergischen Abiturzeugnisse jährlich an den beruflichen Gymnasien erworben - in der Ortenau sogar jedes zweite Abiturzeugnis.Die Gewerblich-Technische Schule Offenburg ist mit über 3000 Schülern die größte berufliche Schule des Ortenaukreises und die größte Gewerbeschule in Südbaden. Die Schüler teilen sich auf in 2.100 Teilzeitschüler/Auszubildende und 900 Vollzeitschüler und werden in 124 Klassen von rund 160 Lehrkräften unterrichtet. 350 Vollzeitschüler besuchen das Technische Gymnasium in der Außenstelle Okenstraße und bereiten sich in den Profilen Informationstechnik, Mechatronik, Technik und Management sowie Umwelttechnik aufs Abitur vor.„Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier ein besonders vielfältiges Wahlangebot“, äußerte sich Scherer. „Um so mehr bedaure ich, dass das Kultusministerium den Antrag des Ortenaukreise für eine sechsjährige Aufbauform zum Schuljahr 2013/14 nicht genehmigt hat. Ich werde mich jedoch weiterhin dafür einsetzen, dass unser Antrag nicht vergessen wird“, so Scherer weiter.Der Ortenaukreis wendet für die Offenburger Gewerbeschule jährlich nahezu 2,8 Millionen auf. An der Offenburger Gewerbeschule sind die Kompetenzzentren Elektrotechnik, Metalltechnik, Bautechnik, Kfz-Technik, Holztechnik und Körperpflege angesiedelt. Neben dem Technischen Gymnasium gibt es folgende Vollzeitschulangebote: Vorqualifizierung Arbeit & Beruf (VAB) / Berufseinstiegsjahr (BEJ), ein- und zweijährige Berufsfachschulen, einjährige Berufskollegs, Techniker- und Meister-Fachschulen und eine Berufsaufbauschule.