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„Die CO2-Bilanz des Ortenaukreises kann sich sehen lassen. Das Ziel, den CO2-Ausstoß unserer Gebäude zu reduzieren, haben wir nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen“, berichtete Dezernentin Jutta Gnädig vor den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Technik (UTA) in der heutigen Sitzung. Bereits in der Vergangenheit war es der Kreisverwaltung gelungen, die Zielvorgaben des UTA umzusetzen: eine CO2-Reduktion ausgehend vom Jahr 1994 um 15 Prozent bis zum Jahr 2010 war vorzeitig im Jahr 2004 erreicht worden. Die jüngste Zielvorgabe, eine Einsparung ausgehend vom Jahr 2005 um weitere sechs Prozent bis 2012, hat der Ortenaukreis mehr als erfüllt und die CO2-Emissionen um zehn Prozent gesenkt. Der Gesamtausstoß lag nur noch bei 21.000 Tonnen gegenüber 23.500 Tonnen im Jahr 2005.„Ich freue mich, dass unsere Maßnahmen wie die energetische Sanierung von Gebäuden und die Umstellung auf CO2-neutralen oder -armen Ökostrom erfolgreich sind. Auch im Zeitraum 2013 bis 2016 werden wir nahezu 22 Millionen investieren, um unsere Gebäude zu sanieren und den Energieverbrauch und die Energiekosten weiter zu senken“, so Landrat Frank Scherer.Zwischen 2009 und 2011 gab der Ortenaukreis rund 3,6 Millionen Euro für die energetische Sanierung seiner Gebäude im Rahmen des Konjunkturpakets II aus: die Mittel flossen in die Beruflichen Schulen in Kehl und Achern, die Gewerblichen Schulen in Offenburg und Lahr, das Kreisschulzentrum in Offenburg sowie die Beruflichen Schulen in Wolfach. Zudem erzeugt seit Januar 2014 ein Blockheizkraftwerk beim Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim Strom und Energie und sorgt ebenfalls für eine geringere CO2-Belastung. Darüber hinaus werden geeignete Dächer kreiseigener Gebäude zur Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen genutzt. Auch intern zeigt sich die Verwaltung umweltfreundlich: Das Landratsamt Ortenaukreis weist seine Mitarbeiter an, für Dienstreisen auf den Zug umzusteigen. Wo dies nicht möglich ist, stehen neuere Dienstfahrzeuge zur Verfügung, die einen geringen CO2-Ausstoß haben, sowie drei Elektrofahrzeuge und für das Stadtgebiet auch ein E-Bike.Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, den CO2-Ausstoß gegenüber 2012 bis zum Jahr 2020 um weitere 35 Prozent zu reduzieren. Durch weitere Sanierungen, energieeffiziente Neubauten und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien hätte der Ortenaukreis dann gegenüber 1994 die CO2-Emissionen um die Hälfte verringert. Zum Vergleich hat das Land Baden-Württemberg in seinem Energie- und Klimaschutzkonzept für seine Gebäude ein Einsparziel von 40 Prozent bis zum Jahr 2020 auf der Basis von 1990 beschlossen.