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Mit Unterstützung des Landratsamtes Ortenaukreis fließen im Jahr 2014 über 2,4 Millionen Euro an Fördergeldern aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) in den Ortenaukreis. Mit dieser Summe werden Projekte von Gemeinden, Privatpersonen und Unternehmen gefördert. „Ich freue mich, dass der Ortenaukreis landesweit auch dieses Jahr zu den Regionen mit den höchsten Fördersummen zählt“, informiert Landrat Frank Scherer. „Das ist ein wichtiger Beitrag, um die Entwicklung des ländlichen Raums im Sinne der Gesamtstrategie des Ortenaukreises vorwärts zu bringen. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum zählt zu den effektivsten Instrumenten, um die Strukturentwicklung der Gemeinden im Ortenaukreis zu stärken und die guten Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erhalten“, betont Scherer.Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum fördert das Land Baden-Württemberg Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskraft und Wertschöpfung, zur Entwicklung von Arbeitsplätzen und zum Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum. Die Mittel fließen in strukturschwache Gemeinden, die aufgrund ihrer Lage und Finanzkraft als benachteiligt betrachtet werden.„Die Landesregierung hat in diesem Jahr besonders auf innovative Projekte und die Beachtung der Herausforderungen des demografischen Wandels Wert gelegt“, sagt Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum beim Landratsamt. „Es freut mich, dass die Qualität der diesjährigen Anträge aus dem Ortenaukreis so hoch war, dass über 50 Prozent der beantragten Zuschüsse in das Programm aufgenommen werden konnten“, so Dreher.46 formal förderfähige Anträge gingen 2013/14 beim Landratsamt Ortenaukreis ein, davon 8 kommunale, 20 gewerbliche und 18 private. Das Dezernat Ländlicher Raum im Landratsamt berät bei der Antragsformulierung und gibt Tipps zu wichtigen Details. In einem Koordinierungsausschuss, dem Vertreter des Ortenaukreises, des Regierungspräsidiums und der Kommunen angehören, werden die Anträge bewertet, priorisiert und dem Ministerium Ländlicher Raum zur Entscheidung vorgelegt. Die Förderung wird als Kofinanzierung geleistet und setzt eine Eigenbeteiligung von rund 50 bis 80 Prozent der Antragsteller voraus.