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Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen war das Thema eines ganztätigen Präventionsworkshops für Ortenauer Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit am heutigen Freitag. Der Organisator des Workshops, der kommunale Suchtbeauftragte des Ortenaukreises Thomas Schoen-Blum, konnte hierzu rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Landratsamt in Offenburg begrüßen.„Verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen zu lernen steht im Vordergrund der Präventionsarbeit. Denn eine moderne Suchtvorbeugung setzt nicht bei einer völligen Abstinenz an, sondern hat die Verhinderung des Missbrauchs zum Ziel“, erläuterte Schoen-Blum und sprach auch über die Hintergründe des problematischen Alkoholkonsums von Jugendlichen und Erwachsenen.Die Kooperationspartnerinnen der Veranstaltung Katja Schlager, Präventionskraft der Jugend- und Drogenberatungsstelle Kehl/ Offenburg (DROBS), und Katharina Ohnemus, Schulsozialarbeiterin an der Erich-Kästner Realschule und pädagogische Fachkraft beim Kinder- und Jugendtreff Buntes Haus, machten anschließend die Pädagoginnen und Pädagogen mit dem Präventionsprojekt „Tom und Lisa“ vertraut, damit sie es später an ihren Schulen und Jugendeinrichtungen anbieten und durchführen können. Als Tom und Lisa setzen sich die Jugendlichen in einem Rollenspiel mit den Risiken des Alkohols auseinander. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im Workshop die Gelegenheit das Aktionsspiel selbst auszuprobieren.Das interaktive Projekt „Tom und Lisa“ simuliert eine Party. In Rollenspielen erproben die Jugendlichen verschiedene Partysituationen. So werden sie nicht belehrt, sondern das Wissen wird spielerisch vermittelt. Zudem erarbeiten sie sich im Teamwettbewerb Kenntnisse zum Jugendschutz, sammeln Ideen für Partyspaß auch ohne Alkohol und lernen bei einer simulierten Notsituation, wie sie richtig reagieren und helfen können.„Ein weiterer Schwerpunkt des Präventionsspiels „Tom und Lisa“ liegt darin, dass auch die Eltern miteinbezogen werden“, so Schoen-Blum weiter. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit den Eltern über ein Interview ins Gespräch kommen und mit ihnen zu Hause das Thema „Umgang mit Alkohol im privaten Bereich“ näher beleuchten.Schließlich erhielten die Workshop-Teilnehmer noch Informationen zur Gestaltung von Elternabenden, bevor der Fortbildungstag mit einer gemeinsame Reflexion endete. „Wir haben heute hervorragendes Handwerkszeug erhalten, um das wichtige Thema des Alkoholmissbrauchs mit Jugendlichen zu behandeln. „Tom und Lisa“ ist leicht in den Stundenplan zu integrieren. Die verschiedenen Aufgaben und Spiele sind sehr modern und jugendgerecht gestaltet“, lautete der einhellige Tenor.Entwickelt wurde das Präventionsprojekt 2011 unter der Federführung des Zentrums für Suchtprävention „Villa Schöpflin“ aus Lörrach, die Krankenkasse „Allianz-KKH“ finanzierte die notwendigen Materialien.Wer sich für den „Tom und Lisa“-Workshop für seine Schulklasse interessiert, jedoch nicht an der Fortbildung teilgenommen hat, kann sich an Katja Schlager, Jugend- und Drogenberatungsstelle Kehl/Offenburg, wenden. Sie kommt gegen Honorar auch in Schulen, um das Projekt mit den Schülern durchzuführen.Weitere Informationen zu „Tom und Lisa“ sind unter  unter Suchtprävention nachzulesen. Persönliche Auskunft erteilen der kommunale Suchtbeauftragte Thomas Schoen-Blum unter Tel. 0781 805 1376, E-Mail:  oder Katja Schlager, Jugend-und Drogenberatung DROBS, unter Tel. 07851 994 779 15, E-Mail: .