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Im Februar 2014 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder saisonbedingt angestiegen. Gegenüber dem Vormonat haben die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten jeweils um 1,8 Prozent zugenommen. Demgegenüber ist die Zahl der Arbeitslosen zeitgleich um 1,0 Prozent gesunken, was im Wesentlichen in der aktiven Arbeitsförderung begründet liegt: So hat im vergangenen Monat die Zahl der Teilnehmer an Arbeitsfördermaßnahmen gegenüber dem Vormonat um 304 und die der Arbeitsmarktintegrationen um 51 zugenommen – beides entlastet die Arbeitslosenstatistik.„Die aktuellen Veränderungsraten der Fallzahlen passen zur saisonalen Entwicklung“, kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die derzeitige Situation. „Der Februar ist traditionell der Monat mit dem höchsten Anstieg bei den SGB II-Leistungsempfängern. So wird es auch in diesem Jahr erst in den kommenden Monaten erste Anzeichen dafür geben, ob sich die Arbeitsmarktsituation der Langzeitarbeitslosen konjunkturbedingt wieder etwas verbessert oder der negative Trend der letzten fünf Monate andauert.“Derzeit betreut die KOA 8.054 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.148 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.789 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.360 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.540 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.080 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.620. Hinzu kommen 2.169 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Februar haben 125 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 43 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 168 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.