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Eine Grundsatzerklärung zur Arbeitssicherheit im Wald soll die Waldarbeit im Ortenaukreis sicherer machen. „Wir wollen, dass sich die Zahl der schweren Unfälle und gar Todesfälle in der Waldarbeit verringert. Deswegen hat sich eine Arbeitsgruppe im Ortenaukreis mit dem Thema auseinandergesetzt und eine Grundsatzerklärung Arbeitssicherheit ausgearbeitet“, erklärte heute der Dezernent für den Ländlicher Raum, Edwin Dreher, vor dem Umwelt- und Technikausschuss des Ortenaukreises. Die Erklärung habe selbstverpflichtenden Charakter für alle im und für den Wald Verantwortlichen. Das Landratsamt überwacht die Einhaltung der Erklärung und richtet hierzu ein Controlling ein. Zudem berät es private Waldbesitzer zur Arbeitssicherheit.Der Arbeitsgruppe gehörten Forstunternehmer, Vertreter der Berufsgenossenschaft, Forstwirte und Forstwirtschaftsmeister, Forstbezirksleiter und Revierleiter an. Mit der Grundsatzerklärung hat der Ortenaukreis darauf reagiert, dass die Unfallzahlen im Staatswald Baden-Württemberg bundesweit am höchsten sind und ForstBW im Juli 2013 aufgerufen hatte, die Führungs- und Organisationsstrukturen in Bezug auf Arbeitssicherheit zu überprüfen. In den letzten Jahren seien die Zahl der Unfälle im Ortenaukreis zwar rückläufig, so Dreher, doch seien Unfallprävention und Arbeitssicherheit sowohl ein Dauerthema als auch eine Daueraufgabe gerade für den waldreichsten Landkreis Baden-Württembergs. Das Ortenauer Amt für Waldwirtschaft betreut neben 10.000 Hektar Staatswald auch 33.000 Hektar Kommunalwald und bietet auch für rund 49.000 Hektar Wald in Privatbesitz seine Dienstleistungen an.Die Ortenauer Grundsatzerklärung verpflichtet die Verantwortlichen und die im Wald Beschäftigten, jährlich die Einhaltung und Umsetzung der Grundregeln zur Arbeitssicherheit schriftlich zu bestätigen. Sie schreibt beispielsweise fest, dass die Forstwirtarbeit etwa durch sozialverträgliche Personalwirtschaft und angemessene Vergütung mehr Wertschätzung erfahren muss, dass der Wettbewerb und Termindruck nicht zu Lasten der Arbeitssicherheit gehen dürfen, dass die Aus- und Fortbildung praxisnaher gestaltet werden soll und mehr Schulungen zu Arbeitssicherheit angeboten werden sollen.