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Im Januar 2014 haben sich die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) nur marginal verändert: Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,3 Prozent erhöht und ist die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 0,3 Prozent gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen ist demgegenüber um 3,3 Prozent gestiegen – was im Wesentlichen durch einige zum Jahresende ausgelaufene Arbeitsfördermaßnahmen verursacht wurde und daher nicht als verschlechterte Arbeitsmarktsituation fehlinterpretiert werden darf."Mit diesen moderaten Veränderungsraten sind wir sehr gut in das neue Jahr gestartet", kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. "Die durchaus positiven Konjunkturprognosen der Forschungsinstitute nähren zudem die Hoffnung, dass die Fallzahlen 2014 – nach der Stagnation in den letzten beiden Jahren – künftig wieder sinken werden.“Derzeit betreut die KOA 7.910 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.862 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.596 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.266 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.573 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.926 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.499. Hinzu kommen 2.097 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Januar haben 104 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 13 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 117 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden – ein im langfristigen Vergleich sehr niedriger Wert.