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Der Ortenaukreis ist eine von fünf „Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen“, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 20 Millionen Euro unterstützt. Das Geld soll für den Aufbau von herausragenden regionalen Netzwerken genutzt werden, die präventive und soziale Konzepte für mehr Lebensqualität und Gesundheit entwickeln und erproben wollen. „Für den Aufbau unseres »Präventionsnetzwerks Ortenau« erhalten wir in den kommenden vier Jahren knapp 2,5 Millionen Euro Unterstützung“, freut sich Landrat Frank Scherer. „Das ist eine tolle Nachricht und Bestätigung unserer erfolgreichen Arbeit. Mit den Frühen Hilfen haben wir bereits ein bundesweit richtungsweisendes Konzept für Kinder und Familien entwickelt und finanziert. Jetzt können wir für unsere drei- bis zehnjährigen Kinder und Jugendlichen und ihre Familien die gleiche wichtige Unterstützung anbieten.“„Das Konzept unseres Präventionsnetzwerks beruht auf den guten Erfahrungen der Frühen Hilfen, die wir seit 2009 erfolgreich im Ortenaukreis umsetzen“, erklärt Sozialdezernent Georg Benz. Die Frühen Hilfen richten sich präventiv an alle Eltern, insbesondere aber auch an Familien mit besonderen Belastungen und in schwierigen Lebenssituationen, um die Eltern-Kind-Bindung sowie die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken.„Mit dem Präventionsnetzwerk Ortenau wollen wir ein vergleichbares Netzwerk auch für Kinder jenseits des dritten Lebensjahres aufbauen“, so Benz. Darin sollen alle wichtigen Institutionen mit dem Ziel zusammenarbeiten, seelische und körperliche Gesundheit schwerpunktmäßig von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter zu gewährleisten und das soziale familiäre Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und Familien im gesamten Ortenaukreis zu fördern.“Mit diesem Konzept hatte sich der Ortenaukreis im Januar 2013 gemeinsam mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungs- und Innovationsverbund (FIVE) an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Rahmen der Ausschreibung „Förderung von Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen" beworben. Aus über 80 Bewerbungen wurde das Vorhaben zusammen mit bundesweit elf weiteren Projekten für die Konzeptentwicklungsphase ausgewählt. „Daraufhin haben wir im Sommer in der dreimonatigen Konzeptentwicklungszeit gemeinsam mit Herrn Professor Klaus Fröhlich-Gildhoff vom Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg und vielen engagierten Netzwerkpartnern im Ortenaukreis eine tolle Vorarbeit geleistet“, erklärt Ullrich Böttinger, verantwortlicher Projektleiter des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis. „Das Konzept hat die Jury beim Bundesministerium für Forschung und Bildung in Berlin überzeugt. Wir hatten schon bei der Präsentation ein gutes Gefühl, aber es waren auch viele andere Kommunen mit im Rennen. Ich freue mich über den Erfolg und auf die nun anstehende Zusammenarbeit im Netzwerk, denn gute Präventionskonzepte sind gute Zukunftskonzepte für den Ortenaukreis."Innerhalb der nächsten vier Jahre wird das Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) systematisch erprobt und wissenschaftlich begleitet. In der Umsetzungsphase sollen auch die Voraussetzungen geschaffen werden, das Projekt dauerhaft weiterzuführen. Für die Kofinanzierung in der vierjährigen Umsetzungsphase stellt der Ortenaukreis eigene Mittel in Höhe von jährlich 110 000 Euro zur Verfügung.