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Im Dezember 2013 ist ein leichter Anstieg der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,8 Prozent und die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 0,6 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist zum Jahresende um 2,2 Prozent gestiegen.„Die aktuelle Entwicklung bei der Langzeitarbeitslosigkeit hat im Wesentlichen saisonale Ursachen und entspricht dem üblichen Verlauf in den Wintermonaten“, kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die jüngsten Daten. Letztendlich sei derzeit auf dem Arbeitsmarkt keine Dynamik erkennbar.Auch im längerfristigen Vergleich kann bei den Fallzahlen eine Art „Seitwärtsbewegung“ verzeichnet werden: So blieb die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in den vergangenen 24 Monaten mit einem Plus von 0,5 Prozent nahezu unverändert. „Da sich die Langzeitarbeitslosigkeit im Ortenaukreis historisch betrachtet nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau befindet, ist dies keine schlechte Entwicklung“, resümiert Mittelstädt.Derzeit betreut die KOA 7.887 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.858 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.626 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.232 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.426 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.986 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.412. Hinzu kommen 2.214 reine Leistungsbezieher, die etwa als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Dezember haben 124 Arbeitsuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 24 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 148 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.