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Das Stuttgarter Architekturbüro Harris + Kurrle wird voraussichtlich den gemeinsamen Erweiterungsbau der Kaufmännischen Schulen und der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg planen. Der Kultur- und Bildungsausschuss des Ortenaukreises empfahl in seiner heutigen Sitzung dem Kreistag, den Planungsauftrag an den ersten Sieger des Architektenwettbewerbs zu vergeben. Den zweiten Preis hatte das Büro Harter und Kanzler aus Haslach erhalten, dritter Preisträger war das Büro Kopf Architekten aus Steinach.Gebäude und Schulhof fügten sich hervorragend in den umgebenden Campus ein, auch die Sportfläche sei sehr gut angebunden, sagt Jutta Gnädig, Finanzdezernentin des Ortenaukreises. „Der Siegerentwurf zeichnet sich durch seine große Flexibilität aus, insbesondere in den Nutzungsmöglichkeiten im Erdgeschoss“, betont Gnädig. So lasse sich die geplante Cafeteria durch die Zuschaltung des gleich großen Konferenzraums ideal erweitern. „Der einfache Baukörper verspricht zudem eine wirtschaftliche Bauweise. Die zwei Obergeschosse kommen mit wenig Verkehrsfläche aus und sind trotzdem sehr gut belichtet. Und der Schülerarbeitsraum ist so konzipiert, dass sich die Schüler darin gern aufhalten werden“, zählt Gnädig die weiteren Vorteile auf.Mit dem sogenannten Bau D, für den im Haushalt des Kreises sechs Millionen Euro veranschlagt sind, soll der auch durch den Ganztagsbetrieb dringende Erweiterungsbedarf am Kreisschulzentrum in Offenburg abgedeckt werden. Im Bau D werden neue Fachräume, eine Mensa, Schülerarbeits- und Aufenthaltsräume, Übungsfirmenräume, Lehrerarbeitszimmer, Konferenzraum und Bibliothek entstehen. „Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen und der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen können etwa die neue Mensa und die Bibliothek gemeinsam nutzen. Dadurch entstehen Synergien, die zu deutlichen Kosteneinsparungen führen“, so die Dezernentin.Der Kreistag des Ortenaukreises wird die Vergabe des Planungsauftrags am 17. Dezember beschließen.