Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Kulinarische Ortenau.
Eine neue Kreisstraße zwischen Fischerbach und Haslach im Kinzigtal soll die Gemeinde Fischerbach zukünftig besser an den überörtlichen Verkehr und an das Haslacher Gewerbegebiet „Im Mühlegrün“ anbinden. Die Planung dafür stellte die Kreisverwaltung heute den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Technik vor.Die Kreisstraße soll den Planungen zufolge nach der Ortsausfahrt Fischerbach auf Höhe der Sportplätze von der bestehenden Kreisstraße abzweigen. Mit einer neuen Brücke soll die Kinzig überquert und im Gewerbegebiet an die Straße „Im Mühlengrün“ angeschlossen werden. Die Straße im Mühlengrün führt weiter unter der Bahn durch und schließt dann unmittelbar an die B 33 an. Ein begleitender Radweg auf der Südseite wird an den bestehenden Radweg an der Kreisstraße aus Richtung Schnellingen angebunden.„Das Projekt hat viele Vorteile“, zählt Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler auf: „Mit dem Bau dieser Straße binden wir Fischerbach deutlich besser an das überörtliche Verkehrsnetz an, besonders an die B 294 in Richtung Mühlenbach. Wir verkürzen die Fahrstrecke zwischen Fischerbach und Haslach, wovon auch der Öffentliche Personennahverkehr profitiert, und entlasten die Ortsdurchfahrten Schnellingen und B 33 Schwarzwaldstraße. Auch an der Einmündung der Schleifmattstraße in die B 33 wird es durch die neue Straße eine Entlastung geben, vor allem bei den Linksabbiegern in die Steinacher Straße. Dann können wir die Ampelanlage dort optimal einstellen und auf die benachbarten Ampeln in der Ortsdurchfahrt Haslach abstimmen. Außerdem dürfen sich die Radfahrer, vor allem die Fischerbacher Schüler, die die Real- und Werkrealschule Haslach besuchen, über eine direkte und sichere Radwegverbindung freuen.“Für den Straßenbau rechnet die Kreisverwaltung mit Kosten von rund 2,8 Millionen Euro, der Radweg soll zusätzlich mit etwa 1,2 Millionen Euro zu Buche schlagen. Die Kreisrätinnen und Kreisräte stimmten der Planung unter der Bedingung zu, dass Straßen- und Radwegebau in das Förderprogramm des Landes aufgenommen werden und jeweils 50 Prozent Förderung erhalten. Dann könnten die Baumaßnahmen ab 2015 beginnen.