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Seit 2009 werden die „Frühen Hilfen im Ortenaukreis“ erfolgreich umgesetzt. Das Netzwerk richtet sich präventiv an alle Eltern, insbesondere aber auch an Familien mit besonderen Belastungen und in schwierigen Lebenssituationen, um die Eltern-Kind-Bindung sowie die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken.„Auch bei Familien mit Migrationshintergrund besteht ein hoher Bedarf nach Frühen Hilfen“, weiß Migrationsamtsleiterin Alexandra Roth. „Leider hat sich gezeigt, dass die Beratungen der Familienhebammen aufgrund der vorhandenen Sprachbarrieren nicht immer verstanden wurden. Wertvolle Informationen gingen so verloren“. Gemeinsam mit dem Migrationsamt wird nun in einem Kooperationsprojekt versucht, auch jene Familien zu erreichen, die wegen sprachlicher Defizite derzeit noch nicht in der Lage sind, die Unterstützungsleistungen der Familienhebammen voll wahrzunehmen, teilt Roth mit. Bei Bedarf stehen unabhängige Dolmetscher den Familienhebammen zur Seite und sorgen dafür, dass ihre Arbeit und Beratung von den Familien verstanden wird. „Dies ist ein wertvoller Beitrag zur Integration der Familien in unsere Gesellschaft. Sie haben dadurch einen Zugang zu den Beratungsstellen gefunden und werden bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützt“, sagt Roth.Das präventive Angebot der „Frühen Hilfen im Ortenaukreis“ ist auf frühstmögliche Unterstützung, Hilfe und Gewinnung von allen Eltern ausgerichtet. Hauptziele der Frühen Hilfen sind die Stärkung elterlicher Kompetenzen im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern von null bis drei Jahren, eine möglichst frühe Bindungsstärkung, eine gesunde Entwicklung und ein gesundes Aufwachsen der Kinder sowie das Vermeiden ungünstiger Entwicklungsverläufe um mögliche Gefährdungen von Kleinkindern zu vermeiden.Weitere Informationen über die Frühen Hilfen finden Sie unter und Informationen für Migranten unter