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Der Jugendhilfeausschuss des Ortenaukreises unterstützt den Antrag auf Förderung des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis (PNO) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFB). In seiner heutigen Sitzung sprach sich der Ausschuss geschlossen dafür aus, dem Kreistag im Falle einer positiven Vergabeentscheidung zu empfehlen, jährliche Mittel in Höhe von 110 000 Euro für die vierjährige Umsetzungsphase zur Verfügung zu stellen.„Das PNO-Konzept beruht auf den guten Erfahrungen der „Frühen Hilfen“, die seit 2009 erfolgreich im Ortenaukreis umgesetzt werden“, erklärte Sozialdezernent Georg Benz. Die Frühen Hilfen richten sich präventiv an alle Eltern, insbesondere aber auch an Familien mit besonderen Belastungen und in schwierigen Lebenssituationen, um die Eltern-Kind-Bindung sowie die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken. „Ziel des PNO ist es“, so Benz, „ein vergleichbares Präventionsnetzwerk auch für Kinder jenseits des dritten Lebensjahres aufzubauen.“ Dabei sollen alle relevanten Institutionen integriert sein, mit dem Ziel, die seelische und körperliche Gesundheit schwerpunktmäßig von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter zu gewährleisten und das soziale familiäre Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und Familien im gesamten Ortenaukreis zu fördern. Mit diesem Konzept hat sich im Januar der Ortenaukreis gemeinsam mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungs- und Innovationsverbund (FIVE) an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Rahmen der Ausschreibung „Förderung von Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen" beworben. Aus über 80 Bewerbungen wurde das Vorhaben von bundesweit zwölf Projekten für die Konzeptentwicklungsphase ausgewählt. Bis Ende August wurde ein kreisweites Konzept erstellt und erste Schritte zur Umsetzung eingeleitet. Aus den zwölf Projekten wählt der BMFB nun fünf aus, die innerhalb der nächsten vier Jahre systematisch erprobt und wissenschaftlich evaluiert werden. In der Umsetzungsphase sollen auch die Voraussetzungen geschaffen werden, das Projekt dauerhaft weiterzuführen.Mit dem Juryentscheid wird in den kommenden Wochen gerechnet. Im Falle einer Entscheidung zugunsten des Präventionsnetzwerkes Ortenaukreis ist eine Umsetzung für Anfang 2014 geplant. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird dann für die vierjährige Umsetzungsphase knapp 2,5 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stellen. Der Jugendhilfeausschuss des Ortenaukreises hat in seiner heutigen Sitzung dem Kreistag empfohlen, während der Projektdauer jährliche Mittel in Höhe von 110 000 Euro bereitzustellen.