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Warum Glas recyceln? „Altglas ist zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust wiederverwertbar und kann beliebig oft zu hochwertigen neuen Flaschen verarbeitet werden. Deshalb bildet Recyclingglas die wichtigste Grundlage bei der Herstellung von Behälterglas“, erklärt Hanspeter Püschel von der Abfallberatung beim Landratsamt Ortenaukreis. Neue Glasflaschen bestehen heute durchschnittlich zu 60 Prozent aus Recyclingglas, grüne Glasflaschen sogar bis zu 90 Prozent. „Der Einsatz von Recyclingglas schont natürliche Ressourcen, reduziert den Energieverbrauch erheblich und leistet somit einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz“, so Püschel.Die sorgfältige Trennung nach Farben spielt bei Glasrecycling eine wichtige Rolle. „Auch wenn es so aussieht, als würde das Altglas aus dem Glascontainer bei der Abholung im LKW zusammengeschüttet, ist dem nicht so. Der Laderaum ist in drei Kammern für weißes, grünes und braunes Glas unterteilt, was von außen nicht erkennbar ist. Nur so kann ein effizientes sortenreines Glasrecycling vorgenommen werden. Deckel und Schraubverschlüsse gehören nicht in oder auf die Glascontainer, da sie mit erheblichem Aufwand aussortiert werden müssen. Sie gehören in den Gelben Sack“, informiert Püschel.Es gibt auch Glassorten, die auf keinen Fall in die Glascontainer geworfen werden dürfen. Dazu gehören u.a. Fensterscheiben, Spiegelglas, Autoscheiben, feuerfestes Glasgeschirr, Ceranglas oder Glühbirnen sowie Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren. Keramik und Porzellan dürfen ebenso wenig zum Altglas, da sie die Glasschmelze unbrauchbar machen können. „Glascontainerstandorte sind kein Abfalldepot. Leider sieht man immer wieder größere Mengen an Plastiktüten und Kartons abgestellt, teilweise sogar noch mit Flaschen gefüllt. Das muss nicht sein, diese Nachlässigkeit verschandelt den Standort sowie die Umgebung und muss aufwendig entsorgt werden“, mahnt der Abfallberater.