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Fast zwölf Prozent der Autofahrer im Ortenaukreis fahren in der Nähe von Schulen und Kindergärten zu schnell. Dies ergab die zwischenzeitlich durchgeführte Auswertung der Geschwindigkeitskontrollen des Landratsamtes Ortenaukreis, das seit Schuljahresbeginn im September verstärkt an Schulen und Kindergärten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt hat.Die Messteams des Landratsamts kontrollierten unter anderen in den Gemeinden Appenweier, Ettenheim, Gengenbach, Hohberg, Meißenheim-Kürzell, Rheinau-Freistett, Sasbach, Schutterwald, Schwanau, Wolfach und Zell am Harmersbach die Geschwindigkeit der an Schulen und Kindergärten vorbeifahrenden Autos. Die Messungen erfolgten wochentags, verteilt über den ganzen Tag, insbesondere zu Schulbeginn und Schulende, aber auch zu den Pausenzeiten.Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von in der Regel 30 km/h wurden im Durchschnitt 11,7 Prozent der Fahrzeuge wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde im Einzelfall um bis zu 29 km/h überschritten.Sehr unterschiedlich fallen die Ergebnisse an den einzelnen Standorten aus. So ermittelten die Mitarbeiter des Landratsamtes etwa in Hohberg, Rheinau und Schwanau nur geringe Beanstandungen von unter zehn zu schnellen Fahrzeugen. In Schutterwald auf Höhe des evangelischen Kindergartens wurden sogar nur drei Fahrzeuge beanstandet, wohingegen in der Kirchstraße in Schulnähe exakt 111 Verkehrsteilnehmer und damit über zehn Prozent der dort gemessenen PKW nicht vorschriftsmäßig unterwegs waren. Auch in Wolfach, Vorstadtstraße, auf dem Weg zum katholischen Kindergarten bei der Kirche, und in Gengenbach, Brückenhäuserstraße, auf Höhe der Schule, lag die Zahl der zu schnellen Verkehrsteilnehmer mit 230 bzw. 177 Kraftfahrzeugen im kritischen Bereich.„Das von uns in diesem Jahr festgehaltene Ergebnis liegt insgesamt leider über dem Resultat des vergangenen Jahres. Teilweise gab es dieses Mal auch wirklich erschreckende Erkenntnisse: So waren beispielsweise auf Höhe des Kindergartens in Appenweier-Nesselried über 22 Prozent der gemessenen Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die zulässige Geschwindigkeit wurde nicht nur hier, sondern gleich an mehreren unserer Messpunkte um teilweise mehr als 20 km/h überschritten. Daraus wird deutlich, dass viele Verkehrsteilnehmer die Gefahren für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr immer noch nicht richtig einschätzen. Wir werden auch künftig am Ball bleiben“, so Ordnungsamtsleiter Dr. Christian Hildenbeutel.