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Bei erneuten gemeinsamen Geschwindigkeitskontrollen von Polizei und Landratsamt waren am vergangenen Sonntag bei Oppenau fast 20 Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell. Das ist die erschreckende Bilanz der zwischenzeitlich ausgewerteten Kontrollergebnisse. Genau 1178 Fahrzeuge passierten in rund fünfeinhalb Stunden die Messstelle auf der B 28 in Höhe des Campingplatzes.Die erlaubten 50 Stundenkilometer wurden 214 mal überschritten. Davon waren 24 Temposünder mit dem Motorrad unterwegs, sieben davon so schnell, dass sie Punkte auf ihrem Flensburger Konto verbuchen. Der Spitzenreiter war allerdings ein Autofahrer. Er wurde mit 92 Sachen gemessen und wird eine Weile auf seinen Führerschein verzichten müssen. Neben Punkten darf er auch mit einem saftigen Bußgeld rechnen. Der schnellste Motorradfahrer brachte es immerhin noch auf 83 Stundenkilometer, auch er wird tief ins Portemonnaie greifen müssen.Im Gegensatz zu den sonst oft üblichen Geschwindigkeitsmessungen erfuhren die Verkehrsteilnehmer bei dieser gemeinsamen Aktion am Sonntag sofort von ihrem regelwidrigen Verhalten. Denn sie wurden von Polizeibeamten der Autobahn- und Verkehrspolizei Offenburg kurz nach der Messstelle gestoppt und gleich mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert.Bei den Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der verkehrspräventiven Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg arbeiten Polizei und Landratsamt eng zusammen, um in diesen gemeinsamen Aktionen einer der Hauptunfallursachen entgegen zu wirken – der nicht angepassten Geschwindigkeit.Ziel ist aber insbesondere auch, Motorradfahrer auf den beliebten, aber bei überhöhter Geschwindigkeit als besonders gefahrenträchtig bekannten Streckenabschnitten der Ortenau für diese Problematik zu sensibilisieren. Die sind an diesen schönen Herbstwochenenden sehr zahlreich auf den Strecken des Schwarzwaldes unterwegs.In der ersten Hälfte des Jahres 2013 waren die Unfälle, die von Motorradfahrern selbst verursacht worden sind, bereits um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.Polizei und Landratsamt werden auch im Herbst an sieben Tagen in der Woche präsent sein.