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Die Forstbezirksstellen Oberkirch und Lahr des Landratsamtes ziehen nach Offenburg in die Zentrale des Amts für Waldwirtschaft. Dieser Schritt ist eine logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten Jahre, in denen die Forstorganisation umgebaut wurde. Er bedeutet eine Vereinfachung von Verwaltungsabläufen, kurze Wege, Synergien und Bündelung am Hauptstandort. „Für die Waldbesitzer ändert sich dadurch nichts, da die Forstbezirke in ihren Organisationsgrenzen unverändert bleiben“, erklärt Amtsleiter Ewald Elsäßer. Die langjährigen Forstbezirksleiter Bernhard Ihle (Lahr) und Bernhard Mettendorf (Oberkirch) sowie die Privat- und Kommunalwaldsachbearbeiter Hans-Peter Hofsaeß und Richard Wohlleb behalten unverändert ihre Aufgabengebiete. „Das Amt für Waldwirtschaft versteht sich in erster Linie als Dienstleister für die Waldbesitzer. Zum Kunden geht man, und lässt ihn nicht kommen“, bekräftigt Elsäßer. „Die zuständigen Förster betreuen und beraten Waldbesitzer wie gehabt vor Ort, Anruf genügt.“Die Forstbezirksstelle Lahr wird Ende des Jahres nach Offenburg in die Prinz-Eugen-Straße 2 umziehen, die Oberkircher Außenstelle bereits Mitte Oktober. Notwendig wird dieser Schritt auch, weil es in den letzten Jahren in beiden Außenstellen kaum noch Publikumsverkehr gab.Oberkirchs Oberbürgermeister Matthias Braun sieht diese organisatorische Veränderung als Folge notwendiger Einsparungen. „Wenn Einsparpotenziale genutzt werden können, ohne dass die Bürgernähe oder der Service leidet, dann sollten wir das gerade auch im Hinblick auf unsere nachfolgenden Generationen tun. Das ist im Sinne einer nachhaltigen kommunalen Finanzpolitik“, so der OB. Braun vertraut dabei auf die Zusage des Landratsamtes, dass die organisatorische Änderung keine Nachteile für die privaten Waldbesitzer und die Gemeinden mit sich bringt.Förster vor Ort sind in der Organisationsstruktur des Amts für Waldwirtschaft weiterhin der zentrale Kern, bestätigt Amtsleiter Elsäßer. Bei der Verwaltungsreform 2005, als die Forstämter zu den Landkreisen übergingen, wurden auch die Forstreviere neu zugeschnitten. Die Revierorganisation hat sich bewährt und ist seither unverändert. Mittelfristig wird sich daran auch nichts verändern, wie Landrat Frank Scherer kürzlich bestätigte. „Einsparungen müssen so erfolgen, dass der Waldbesitzer nicht direkt betroffen wird. Dies betrifft vor allem die interne Verwaltungsarbeit, die heute durch moderne Kommunikations- und Informationstechnik vereinfacht wird. Heute gehen die Waldbesitzer an den Computer oder ans Telefon und fahren nicht mehr zum Forstamt“, konkretisiert Elsäßer.