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Über 400 Mountainbiker sind am vergangenen Sonntag der Einladung des Amts für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis zu einer Mountainbike-Sternfahrt oder zu einem Mountainbike-Rennen zum Mooskopf gefolgt.„Bei strahlendem Sonnenschein erlebten Forstleute, Waldbesitzer, Sägewerker und alle, die gern mit dem Mountainbike im Wald unterwegs sind, ein richtig schönes Fest“, fasst Ewald Elsäßer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft, das sportliche Ereignis zusammen.Schon in der Einladung hatte Elsäßer darauf hingewiesen, dass Mountainbiker und Wanderer im Wald grundsätzlich willkommen seien, sie müssten sich nur an die wenigen Spielregeln halten. Wald habe gerade in touristisch attraktiven Gebieten wie dem Ortenaukreis eine wichtige Erholungsfunktion und sei ein touristischer Anziehungspunkt. Der oberste Förster im Ortenaukreis fand großes Lob für die Mountainbiker und Wanderer im Ortenaukreis. Mit Ausnahme einzelner privater Sportveranstaltungen gebe es keinerlei Konflikte rund um den Sport im Wald. „Mountainbiker und Wanderer gehen in aller Regel rücksichtsvoll miteinander um. Für den Ortenaukreis sind daher keine weiteren Reglementierungen bezüglich des Mountainbikens im Wald notwendig“, so der Amtsleiter weiter. Selbstverständlich seien Waldsperrungen bei Holzerntearbeiten unbedingt zu beachten und selbstverständlich habe bei Gegenverkehr auf schmalen Wegen der Wanderer Vorrang vor dem Mountainbiker.Erfreut zeigte sich Elsäßer auch über die große Teilnehmerzahl von der Säge- und Holzindustrie. Wald müsse für den Waldbesitzer einen angemessenen Ertrag bringen, Wald müsse auch für die Gesellschaft den wichtigen Rohstoff Holz liefern, der möglichst regional bearbeitet und verwendet werden sollte. Dies bringe für die Region die höchste wirtschaftliche und ökologische Wertschöpfung.Der Forstchef wies zudem die Kritik einer Gruppierung zurück, die beanstandet hatte, dass man dieses Ereignis am Rand eines Auerwildschutzgebietes durchführe. Der Forstchef betonte, dass das Landratsamt nach intensiver Prüfung keine negativen Auswirkungen für das Auerwild im Bereich des Mooswaldes sehe und es so keinerlei Grund gegeben habe, das Gebiet um den Mooskopf für diese jährlich einmalige und nur drei Stunden dauernde Erholungs- und Sportveranstaltung zu sperren.