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Die neue Verkehrsführung an der Einbachstraße in Hausach in Höhe des Schillingerhofs ist fertiggestellt. Landrat Frank Scherer hat die Umfahrung des Schillingerhofs heute offiziell eröffnet. „Damit haben wir die gefährliche Verkehrssituation im Bereich des Hofs deutlich entschärft und die Produktions- und Arbeitsbedingungen für die Menschen verbessert“, sagte der Landrat.Die Maßnahme gehöre zum Hausacher Flurneuordungsverfahren und sei eine von sechs Hofumfahrungen, die das Landratsamt Ortenaukreis in Hausach baue. Mit den sogenannten Schwarzwaldverfahren werden in Einzelhofgebieten wie hier eine zeitgemäße Infrastruktur eingerichtet und die Voraussetzungen geschaffen, dass die Land- und Holzwirtschaft auch unter schwierigen Bedingungen wie engen Tälern und steilen Hängen erfolgreich wirtschaften könne. Dies sichere nachhaltig auch den Erhalt der Schwarzwaldlandschaft. Zudem trage die Maßnahme dazu bei, den ländlichen Raum - ganz im Sinne der strategischen Ziele des Ortenaukreises – zu stärken.Die Schillingerhof-Umfahrung ist die größte Einzelbaumaßnahme des Hausacher Verfahrens. Sie macht mit rund 230.000 Euro Baukosten jedoch nur einen Teil der Gesamtverfahrenskosten aus. Neben den Hofumfahrungen umfasst die Maßnahme 27 Hofzufahrten, 47 Waldwege und 46 sogenannte Mindestflurwege, die der Offenhaltung der Landschaft dienen. Die genehmigten Kosten belaufen sich auf rund 6,5 Millionen Euro und werden zu 85 Prozent mit Zuschüssen von Bund, Land und EU finanziert. Damit bleibt ein Anteil von 15 Prozent als Eigenbeteiligung für den Teilnehmer übrig. Bei Hofzufahrten und Hofumfahrungen trägt die Stadt Hausach den Eigenanteil zur Entlastung der Hofeigentümer. Scherer betonte das Engagement der Stadt Hausach, die immer wieder mit erheblichen finanziellen Beiträgen das Verfahren der Flurneuordnung und damit die Landwirte unterstütze.Nach dem Stulzlehof im Hauserbach und dem Basilishof in der Frohnau und drei weiteren kleineren Hofumfahrungen ist die Umfahrung des Schillingerhofs die sechste innerhalb des Verfahrens.Daten und Fakten: Anordnung Dezember 1990. Größe des Verfahrensgebiets rd. 3300 ha davon Wald rd. 2400 ha Anzahl der Beteiligten rd. 170 Teilnehmer Beginn der Bauarbeiten Oktober 1998 Zuschuss nach den z.Zt. gültigen Finanzierungsrichtlinien (85%) ca. 5,5 Mio. €