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Neben den flächendeckenden Geschwindigkeitskontrollen der Polizeireviere im gesamten Ortenaukreis gab es am 28. Juli wieder eine gemeinsame Kontrollaktion der Autobahn undVerkehrspolizei Offenburg und dem Landratsamt Ortenaukreis. Nach der Auftaktkontrolle am 14. Juli am Schönberg wurde am vergangenen Wochenende auf der Landstraße 103 zwischen Ettenheim und Schuttertal gemessen. Erneut war Hintergrund, die zahlreichen Motorradfahrer auf diesem als besonders gefahrenträchtigen Streckenabschnitt durch entsprechende Kontrollen zu sensibilisieren.Insgesamt hat das Landratsamt Ortenaukreis bei 124 und damit rund einem Drittel der 366 erfassten PKW und Motorräder Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt, wobei die erlaubten 50 km/h von gleich drei Motorradfahrern um mehr als 30 km/h überschritten wurden. Ein Motorradfahrer war mit 89 km/h unterwegs und damit 39 km/h schneller als zulässig. Insgesamt werden sechs Motorradfahrer Punkte beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg erhalten. Am schnellsten war am vergangenen Sonntag allerdings ein Autofahrer unterwegs: Bei ihm wurde eine Geschwindigkeit von sogar 106 km/h gemessen. Er muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.Dr. Christian Hildenbeutel, Leiter des Ordnungsamtes im Landratsamt Ortenaukreis, zu den gemeinsamen Kontrollaktionen: „Die Messergebnisse haben gezeigt, dass viele Verkehrsteilnehmer die Gefahren des Straßenverkehrs immer noch unterschätzen und sich oder andere durch ihr Verhalten gefährden. Die Verkehrstoten, die schon in diesem Jahr zu beklagen waren, haben dies leider in trauriger Weise bestätigt. Daher werden wir auch weiterhin Präsenz in der Fläche zeigen, nicht nur unter der Woche, sondern auch samstags, sonntags und in der Nacht.“Insgesamt wurden im Rahmen der landesweiten Geschwindigkeitskontrollaktion in den letzten beiden Juliwochen in der Ortenau mehr als 7600 Verstöße gegen Geschwindigkeitsvorschriften registriert. Das ergaben Messungen durch Polizei, Landratsamt und Kommunen. Dass sich der Löwenanteil dabei im Überschreitungsbereich von 20 km/h bewegt ist dabei nur ein schwacher Trost. Mehr als 20 Fahrzeugführer waren so schnell, dass auf sie ein Fahrverbot zukommt, 18 davon fuhren mehr als 40 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Ebenfalls kein Grund zu Freude: Mehr als 20 Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer. Hier wird die Polizei in den kommenden Wochen und Monaten sehr genau hinschauen!