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Seit 20 Jahren engagiert sich Bernhard Ihle ehrenamtlich als Naturschutzbeauftragter des Ortenaukreises. Für dieses Engagement bedankte sich Landrat Frank Scherer im Rahmen der heutigen Kreistagssitzung: "Ihre ehrenamtliche Arbeit ist für die Arbeit unserer Naturschutzbehörde sehr wichtig", so Scherer. „Unterschiedliche Interessenlagen konnten Sie mit Ihrer Kompetenz, Weitsicht und Menschlichkeit stets ausgleichen und für alle Seiten akzeptable Lösungen finden. Gerade auch in Fragen des Artenschutzes, speziell was beispielsweise die Fledermaus anbelangt, waren und sind Sie ein kompetenter Ansprechpartner.“Am 1. Januar 1991 hatte der damalige Kreistag den Forstwissenschaftler Bernhard Ihle, der seit 2005 hauptamtlich den Forstbezirk Lahr leitet, zum Naturschutzbeauftragten für die Gemeinden Kehl, Neuried, Rheinau und Willstätt bestellt. Hauptthemen der ersten Jahre waren die Anpassung des Flutungsregimes in den Rheinauewäldern nördlich von Kehl, ökologische Flutungen im Polder Altenheim, die Biotopkartierung und die Einführung der Eingriffs- und Ausgleichsbewertung bei neuen Bebauungsplänen.Erst im September letzten Jahres hatte sich Ihle für eine weitere Amtszeit zur Verfügung gestellt. Er kümmert sich um alle naturschutzrelevanten Vorhaben und Planungen in den Gemeinden Ettenheim, Kappel-Grafenhausen, Neuried, Rust und Ringsheim. Außerdem ist er Sprecher aller neun Naturschutzbeauftragten im Ortenaukreis.Die Naturschutzbeauftragten beraten die Untere Naturschutzbehörde in Fachfragen und sind unterstützend tätig in der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen in die Natur verbunden sind. Sie sind ehrenamtlich tätig und werden vom Kreistag jeweils auf die Dauer von fünf Jahren bestellt. Jedem Naturschutzbeauftragten wird dabei ein bestimmter räumlicher Zuständigkeitsbereich übertragen. Aktuell sind für den Ortenaukreis Astrid Braun, Karl-Gerhard Ebel, Gunter Hepfer, Bernhard Ihle, Franz Kaiser, Jürgen Neumaier, Dr. Ingo Nikusch, Henning Pohle und Heinz Sauer als Naturschutzbeauftragte tätig.