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Landrat Frank Scherer begrüßte heute rund 70 neu eingebürgerte deutsche Staatsbürger im Großen Sitzungssaal des Landratsamts, die gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung, Kirche und Gesellschaft im Beisein ihrer Familien ihre Einbürgerung feierten.„Jede Einbürgerung ist ein Zeichen für gelungene Integration in die Gesellschaft. In den vergangenen zwölf Monaten haben wir im Ortenaukreis mit über 300 Neueinbürgerungen viele gelungene Zeichen gesetzt“, sagte Scherer und gratulierte den neueingebürgerten Ortenauerinnen und Ortenauer zur deutschen Staatsbürgerschaft. Einen deutschen Pass hat nun auch Özkan Kürekci. Der 23-jährige Gengenbacher hat im Landratsamt eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter absolviert und ist jetzt als Sachbearbeiter im Migrationsamt tätig. „Die Ortenau war schon immer meine Heimat, hier wurde ich geboren, hier habe ich meine Schul- und Berufsausbildung erfolgreich absolviert, hier ist mein Lebensmittelpunkt. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit habe ich meinen Integrationsprozess nun endgültig abgeschlossen“, sagte Kürekci in einer kurzen Ansprache an die Gäste. Gemeinsam mit den anderen Kollegen mit ausländischen Wurzeln stehe Kürekci stellvertretend für Internationalität und Integration, die im Landratsamt Ortenaukreis gelebt werden, verdeutlichte Scherer und zitierte den 1. Artikel des deutschen Grundgesetzes. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist der Maßstab, nach dem wir alle gemeinsam zusammenleben wollen, egal welcher Herkunft, Religion und Hautfarbe!“, bekräftigte der Landrat. Scherer ermutigte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zudem, sich in die Gestaltung der Gesellschaft aktiv einzubringen und die neuen staatsbürgerlichen Rechte anzuwenden. „Nutzen Sie diese und helfen Sie mit, Ihr Land auch in Ihrem Sinne fortzuentwickeln“.Gleichzeitig betonte Scherer, dass im Ortenaukreis niemand die Traditionen des Herkunftslandes aufgeben müsse. „Ich möchte, dass Sie auf Ihre ausländischen Wurzeln stolz sind und diese nicht vergessen, denn kulturelle Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft“, so der Landrat.Von den rund 420 Einbürgerungsanträgen, die zwischen Juli 2012 und Juni 2013 beim Landratsamt Ortenaukreis eingegangen waren, wurden 306 Anträge bewilligt. Die Eingebürgerten stammen aus der Türkei, dem Irak, der ehemaligen Sowjetunion und zunehmend aus den Ländern der Europäischen Union. Gesellschaftlich bilden sie einen Querschnitt aus Facharbeitern, Akademikern und Selbstständigen.Neben Musikstücken der „Soul Academy Willstätt“ wurde die Feier künstlerisch umrahmt durch Aufführungen des Theaterprojekts „Kultur macht stark“ und Tanzeinlagen des „Kindersonntagsstudios Albersbösch“.