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Im Juni 2013 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder gestiegen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,8 Prozent zugenommen. Demgegenüber ist die Zahl der Arbeitslosen zeitgleich um 1,4 Prozent gesunken, was im Wesentlichen in der aktiven Arbeitsförderung begründet liegt: So hat im vergangenen Monat die Zahl der Teilnehmer an Arbeitsfördermaßnahmen gegenüber dem Vormonat um 84 zugenommen und damit die Arbeitslosenstatistik entsprechend entlastet.Mit dem aktuellen Anstieg der Fallzahlen liegen diese erstmalig seit fast drei Jahren wieder über dem Vorjahresmonat. „Damit sind die Hoffnungen auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der jüngeren Vergangenheit endgültig vom Tisch“, zeigt sich Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, enttäuscht über die derzeitige Situation im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit. „Während die zu Jahresbeginn gestiegenen Fallzahlen noch überwiegend saisonale Ursachen hatten, ist nun offensichtlich, dass die bereits seit über einem Jahr schwächelnde Konjunktur zwischenzeitlich auch den SGB II-Bereich erreicht hat.“Derzeit betreut die KOA 7.902 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.000 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.794 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.206 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.663 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.082 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.745. Hinzu kommen 2.049 reine Leistungsbezieher, die etwa als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Juni haben 137 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbstständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen zwölf Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 149 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.