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Vergangenen Donnerstag wurde das Landratsamt Ortenaukreis vom Inhaber eines Gewerbebetriebes in Renchen darüber informiert, dass 18.000 Liter Heizöl auf seinem Betriebsgelände versickert sind. Der Betrieb liegt in der Zone IIIb (äußerste Zone) des Wasserschutzgebietes „Wasserversorgung Vorderes Renchtal“ des gleichnamigen Zweckverbandes.Die unverzüglich vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz des Landratsamts durchgeführten Grundwasseruntersuchungen belegen, dass sich der eingetretene Grundwasserschaden noch weit überwiegend auf dem Betriebsgelände befindet und sich noch nicht großflächig im Wasserschutzgebiet ausgebreitet hat, erklärt Amtsleiter Bernhard Vetter. „Ergänzende Untersuchungen des Wasserversorgers ergaben keine Beeinträchtigung des Trinkwassers im Wasserschutzgebiet“, so Vetter. Ebenso ist eine Beeinträchtigung des Trinkwassers im abstromig liegenden Wasserschutzgebiet „Tiefbrunnen“ der Stadt Renchen nach deren Untersuchungen auszuschließen.Da Heizöl der Wassergefährdungsklasse 2 (mittlere Gefährdungsstufe) zuzuordnen ist, informierte das Landratsamt umgehend beide Trinkwasserversorger über den Schadensfall. Die erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Schutz der Trinkwasserfassungen wurden von den Städten Oberkirch und Renchen, den Trinkwasserversorgern und dem Landratsamt umgehend durchgeführt.„Wir haben bereits weitere Untersuchungen und die Sanierung des Schadens veranlasst. In Abstimmung mit den Wasserversorgern werden weiterhin intensive Kontrollen des Trinkwassers durchgeführt“, informiert Vetter.