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Für Menschen mit einer sozialen Phobie soll eine neue Selbsthilfegruppe auf Initiative einer Betroffenen gegründet werden. „Menschen mit einer sozialen Phobie vermeiden Kontakte mit anderen aus Furcht, abgelehnt zu werden. Und da sie fürchten, dass man ihnen ihre Angst ansieht, wird diese weiter verstärkt – ein Teufelskreis“, so Hector Sala von der Selbsthilfekontaktstelle, die die Gruppengründung unterstützt. Betroffene, die sich für die Gruppe interessieren, sollten eine psychotherapeutische Behandlung abgeschlossen haben. Informationen zur geplanten Gruppe gibt es bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Amt für Soziale und Psychologische Dienste des Landratsamtes unter Tel. 0781 805 9771. Die soziale Phobie gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sieben bis zwölf von 100 Menschen erkranken mindestens einmal im Leben an einer sozialen Phobie. Meist tritt die Erkrankung schon in der Kindheit oder der frühen Jugend auf.Menschen mit sozialer Phobie leiden oft unter weiteren psychischen Störungen, sind einsam und haben Schwierigkeiten, einen Beruf auszuüben. Eine Selbsthilfegruppe gibt die Möglichkeit, über Probleme, die mit der Angst einhergehen zu reden. Darüber hinaus ist die Gruppe ein gutes Lernfeld, sich im Kontakt mit anderen Menschen zu üben. Ein Ersatz für fachliche Hilfe könne die Gruppe allerdings nicht sein, so Sala.