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Rund 55.000 Hektar vom Starkregen betroffene Äcker und Wiesen, große Verluste im Mais- und Obstbau, bis zu sechs Millionen Euro Gesamtschaden in der Landwirtschaft – das ist vorläufige Bilanz der heftigen Unwetter mit Überschwemmungen im Ortenaukreis Anfang Juni. „Durch Starkregen und Überschwemmungen wurde vor allem die nördliche Ortenau im Hanauerland, Maiwald und den Renchtalniederungen betroffen“, informiert Edwin Dreher, Dezernent für den ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis. Auch an anderen Stellen im Ortenaukreis gab es teilweise massive Schäden durch Überschwemmungen, insbesondere an landwirtschaftlichen Kulturen.Insgesamt sind fast 55.000 Hektar Acker-, Grünland-, Gartenbau- und Dauerkulturflächen von Starkregen betroffen, ein Fünftel der Flächen wurde überschwemmt. Das Ausmaß der Folgeschäden könne derzeit noch nicht beziffert werden, so Dreher. Mit einem Gesamtschaden von rund 3,5 Millionen Euro ist insbesondere der Maisanbau stark betroffen. „Auf über 500 Hektar konnte aufgrund der Wetterereignisse überhaupt noch nicht ausgesät werden“, berichtet Dreher. „Deutliche Ausfälle und Mindererträge sind deshalb zu erwarten.“ Auch der Obstanbau hat gelitten, insbesondere die Erdbeerkulturen, hier beläuft sich der finanzielle Schaden auf rund 2 Millionen Euro. Schäden am Viehbestand und der Binnenfischerei sowie an landwirtschaftlichen Einrichtungen, Anlagen und Maschinenliegen nicht vor.„Den betroffenen Betrieben muss geholfen werden“, betont Landrat Frank Scherer. Derzeit werde auf Bundes- und Landesebene mögliche Hilfsmodelle diskutiert. „Vor allem im nördlichen Ortenaukreis sind einige landwirtschaftliche Betriebe von den Unwetterereignissen mit einem Großteil ihrer Flächen betroffen. Deshalb werde ich mich nachdrücklich für Unterstützung einsetzen“, so Scherer.