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Landrat Frank Scherer freut sich über den von Minister Alexander Bonde heute im Kabinett eingebrachten Vorschlag zur Einrichtung eines Nationalparks im Raum Ruhestein/Hoher Ochsenkopf. „Ich begrüße und unterstütze die Entscheidung des Ministers, denn ein Nationalpark ist nicht nur ökologisch sinnvoll sondern auch ökonomisch eine große Chance für unsere Region. Die hier schon vorhandene Verkehrs- und Tourismusinfrastruktur bietet bereits eine gute Basis und kann so weiterentwickelt werden, dass der Nationalpark nicht nur ein Gewinn für die Natur sondern auch für die Wirtschaft bringt", betont Scherer.Scherer hatte sich nach intensiver Analyse des am 16. April im Ortenaukreis vorgestellten Gutachtens zum potenziellen Nationalpark für einen Nationalpark im Raum Ruhestein stark gemacht und diese Position kürzlich in einem Schreiben an Minister Bonde nachdrücklich betont. „Den Bereich Ruhestein/Hoher Ochsenkopf in die Nationalpark-Gemarkung aufzunehmen ist deshalb der richtige Schritt, weil sich diese Gebiete bereits durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert der Wälder auszeichnen. Ich freue mich, dass es neben Bühl und Baden-Baden auch Initiativen auf kommunaler Ebene dahingehend gibt, dem Land Flächen für einen Korridor anzubieten, um diese Standorte zu verbinden. Das ist eine gute Möglichkeit der Arrondierung und Aufwertung.“Scherer betont, dass der touristische Mehrwert eines Nationalparks für die Region von den schon vorhandenen Angeboten und der Entwicklungsfähigkeit der touristischen Entourage und damit auch von Investitionen in die Tourismusinfrastruktur abhänge. Die hierfür notwendige verkehrliche und bauliche Infrastruktur sei im Bereich Ruhestein durch das Klosterareal „Allerheiligen“ in Oppenau bereits gegeben. „Das Klosterareal bietet geografisch und baulich ideale Voraussetzungen, um hier ein imposantes und damit publikumswirksames Portal zum Nationalpark einzurichten“, so Scherer. Wichtig sei es aber nun, so der Landrat weiter, das der Landtag auch finanziell die richtigen Rahmenbedingungen setze, damit der touristische Mehrwert auch tatsächlich genutzt werden könne. Denn ohne die Stimulation von Investitionen der Tourismuswirtschaft würde der erhoffte Mehrwert nicht eintreten. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Landespolitik dies erkennt und wir dann in der Region den Nationalpark in jeder Hinsicht zum Erfolgsprojekt entwickeln können!", bekräftigte Scherer.