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Landrat Frank Scherer bittet in einem Schreiben an Sozialministerin Katrin Altpeter um Unterstützung, die Ende des Jahres auslaufende Förderung der Finanzierung von Schulsozialarbeit aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für bedürftige Kinder und Jugendliche fortzuführen, damit diese wichtige Hilfe auch in Zukunft erhalten bleibt. Nach Einschätzung Scherers ist das Modul der Schulsozialarbeit „einer der wenigen präventiven Bestandteile“ des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II), das „unbedingt erhalten werden muss.“In dem Schriftstück, das auch an die Ortenauer Bundestagsabgeordneten verschickt wurde, verdeutlicht Scherer, dass im Ortenaukreis mit den zur Verfügung gestellten Mitteln die „Mobile Schulsozialarbeit“ als zugehende Sozialarbeit ab Mai 2012 installiert wurde. „Erfolgreich, denn damit erreichen wir schulpflichtige Kinder aus Familien, die im Leistungsbezug stehen“, so Scherer. Kreisweit wurden dafür 5,5 Vollzeitstellen bei Freien Trägern eingerichtet und finanziert. „Wir können heute feststellen, dass durch die „Mobile Schulsozialarbeit“ sehr positive Wirkungen und gute Erfolge erreicht werden konnten“, unterstreicht Scherer. Mit dieser Maßnahme können benachteiligte Kinder und Jugendliche zu einem Bildungsabschluss verholfen werden, dadurch ergeben sich Ausbildungsmöglichkeiten und somit wird der Lebensunterhalt langfristig gesichert. Langzeitleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit kann dadurch vermieden werden.„Wir haben wichtige Hilfen und Unterstützungen geleistet, die über die herkömmliche Schulsozialarbeit im Rahmen der Jugendhilfe längst nicht so individuell und intensiv hätte erfolgen können“, betont Scherer.Das Ende der Förderung der Schulsozialarbeit bedeute auch das Ende der „Mobilen Schulsozialarbeit“ im Ortenaukreis, so Scherer. „Dies muss unbedingt vermieden werden.“ Deshalb bittet Landrat Scherer die Politiker, sich für die Weiterführung über das Jahr 2013 hinaus einzusetzen.