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Über die Arbeit des Unterausschusses „Gesamtstrategie Ländlicher Raum“ im Jahr 2012 legte der Vorsitzende des Ausschusses, Dezernent Edwin Dreher, im Rahmen der heutigen Kreistagssitzung des Ortenaukreises vor den Kreistagsmitgliedern Rechenschaft ab. „Wir haben im vergangenen Jahr einige wichtige Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums auf den Weg gebracht. Außerdem haben wir zusätzlich zu den Arbeitsgruppen „Kulturlandschaft und Tourismus“, „Bildung, Arbeit und Soziales“ sowie „Infrastruktur“ eine neue Arbeitsgruppe gebildet, die sich um die ärztliche Versorgung im Ortenaukreis kümmert. Und wir sind stolz darauf, dass wir 2012 für den deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis „Zeitzeichen Kommunen“ unter 97 Bewerbungen ausgewählt und unter die ersten drei Plätze nominiert wurden“, so Dreher.Mit dem ersten „Kommunalen Energietag“ in Biberach ist am 31. März 2012 ein weiteres sog. „Leuchtturmprojekt“, also ein herausragendes Projekt mit Modellcharakter, gestartet. Vier Ortenauer Gemeinden haben seither die Idee aufgegriffen, gemeinsam mit der Ortenauer Energieagentur die Bürger vor Ort für die Energiewende zu sensibilisieren und praktisch zu beraten.Im Juli 2012 ging die Internetseite  online. Auf ihr sind alle Gemeinden und Orte des Kreises mit ihrem gesamten touristischen Angebot inklusive der Unterkünfte zu finden. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rastatt wurde die Hofladenfahrradtour eröffnet. Und zwischen April und Oktober gab es über 100 Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „DORT- Donnertags in der Ortenau“.Die Internetseite  gibt seit November 2012 einen umfassenden Überblick über alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie über die Kindertagesstätten im Ortenaukreis. In einer weiteren Ausbaustufe sollen auch die Hochschulen, Unternehmen, Bibliotheken und Anbieter individuellen Lernens einbezogen werden. Den Ortenaukreis für Ärzte attraktiv zu machen, das ist der Schwerpunkt der Arbeit der im Juli 2012 neu gegründeten Arbeitsgruppe „Ärztliche Versorgung im Ortenaukreis“. Beim Leuchtturmprojekt „Ein Date mit der Region Ortenau“ laden die AOK, die Kreisärzteschaft Ortenau und die WRO junge Medizinstudenten in den Ortenaukreis ein, um ihnen die Region vorzustellen. Für Ärzte in der Fachausbildung soll ein Netzwerk in der Ortenau aufgebaut werden.2010 hat der Kreistag des Ortenaukreises die von Landrat Frank Scherer initiierte „Gesamtstrategie Ländlicher Raum“ zur Stärkung und Entwicklung des ländlich geprägten Standorts beschlossen. Sie ist Grundlage für die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und mit Akteuren vor Ort. Zentrales Element ist ein Unterausschuss des Kreistages, der sich aus 18 Mitgliedern des Kreistags und 17 Experten, die die verschiedenen Einrichtungen und Akteure im Ländlichen Raum repräsentieren, zusammensetzt. „Hier arbeiten Kommunalpolitiker und externe Experten aus der Land- und Forstwirtschaft, den Kammern und aus den Bereichen Tourismus, Gesundheit, Familie, Senioren und Jugend zusammen und entwickeln Projektideen zu einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums im Ortenaukreis“, erklärt Landrat Scherer.Eine der ersten erfolgreichen Maßnahmen, die aus der Arbeit des Unterausschusses resultiert, war der Wettbewerb Soziales Miteinander. Er hat verdeutlicht, welche Rolle gerade im ländlichen Raum das bürgerschaftliche Engagement für das Wohl der Bürger spielt. Hieraus entstand als Folgeprojekt das „Netzwerk Soziales Miteinander“, das beabsichtigt beispielsweise eine Internet-Plattform für das kreisweite soziale Engagement zu schaffen. Auf Anregung des Unterausschusses beschloss der Kreistag Ende des Jahres die Einrichtung einer Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement am Landratsamt, die seit dem 1. Januar 2013 als kreisweite Anlauf- und Beratungsstelle dient.Weitere Informationen zur „Gesamtstrategie Ländlicher Raum“ des Ortenaukreises finden sich auf www.ortenaukreis.de unter „Wirtschaft und Ländlicher Raum“.