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„Die Badische Malerfachschule ist ein echtes Kompetenzzentrum für Farbtechnik und Raumgestaltung und genießt zu Recht bundesweit ein herausragendes Renommee“, zeigt sich Landrat Frank Scherer nach seinem heutigen Schulbesuch in Lahr überzeugt. „Ich freue mich, dass die Schule ihren guten Ruf und damit den der Ortenau als innovativer Bildungsstandort weit über die Grenzen der Region hinausträgt.“ Bei einem Rundgang besichtigte er die schulischen Einrichtungen, sprach mit Schülern einer Maler-Meisterklasse und tauschte sich mit der Schulleitung aus.Die Lahrer Traditionsschule in Trägerschaft des Ortenaukreises ist neben Berlin, München und Stuttgart eine von vier Fachschulen in Deutschland „Auch wenn wir nicht in einer Großstadt angesiedelt sind, spielen wir dennoch im Konzert der Großen ganz vorne mit“, ergänzt Ralf Dyck, der vor fünf Jahren von Berlin nach Lahr gekommen ist, um die Schule zu leiten. Die „Bamala“, wie Insider sie nennen, zeichne sich durch eine einzigartige Symbiose von handwerklichen und künstlerischen Kenntnissen und Fähigkeiten aus, so der Schulleiter weiter.Die Badische Malerfachschule bildet Maler und Lackierer aus der Region sowie Fahrzeuglackierer aus ganz Baden-Württemberg und als Bundesfachschule für Werbetechnik deutschlandweit die Schilder- und Lichtreklamehersteller aus. Darüber hinaus bietet sie in Vollzeitform eine einjährige Berufsfachschule für Farbtechnik und Raumgestaltung und neben einer Technikerschule für Farbtechnik und Raumgestaltung auch Meisterschulen für Maler und Lackierer sowie für Schilder- und Lichtreklamehersteller. An der Schule arbeiten rund 30 Lehrkräfte, die derzeit über 500 Schüler unterrichten, davon rund 450 Auszubildende und 55 Fachkräfte, die sich zum Techniker oder Meister weiterbilden. „Unterrichtet wird auf dem Stand der Technik und mit neuesten Materialien, denn die Schule pflegt gute Kontakte zur Wirtschaft, insbesondere auch zu ehemaligen Schülern und den Betrieben“, erläutert Dyck.Der Ortenaukreis wendet für den Betrieb der Schule jährlich 740.000 Euro auf und hat in den vergangen Jahren über 580.000 Euro in die Ausstattung der Schule investiert, um etwa neue Spritzkabinen, einen Laserschneider oder ein Elektrolabor für Beleuchtungssysteme anzuschaffen. Die Investitionen in die Bamala seien gut angelegt, äußerte der Landrat. Geld, das für Bildung und Ausbildung ausgegeben werde, verbessere die Chancen junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt und sichere den Unternehmen Fachkräfte, erklärt Scherer. Erst 2012 hat der Ortenaukreis für rund zwei Millionen Euro ein neues Schülerwohnheim mit 34 Einzelzimmern für Auszubildende und Meisterschüler sowie Aufenthalts- und Funktionsräumen in unmittelbarer Nähe zur Schule gebaut.