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Das Kreisschulzentrum Offenburg mit den Haus- und Landwirtschaftlichen sowie den Kaufmännischen Schulen soll zusätzliche Fach- und Arbeitsräume sowie eine Mensa erhalten. Die Verwaltung des Ortenaukreises hat dem Kultur- und Bildungsausschuss in seiner heutigen Sitzung eine Machbarkeitsstudie hierzu vorgestellt. Über das weitere Vorgehen entscheiden die Kreistagsmitglieder in ihrer nächsten Sitzung am 30. April.„Wir wollen die Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen und die Kaufmännischen Schulen für den Ganztagesbetrieb rüsten, die längst notwendigen Funktionsräume bauen und somit für die Schülerinnen und Schülern im Kreisschulzentrum optimale Lern- und Arbeitsbedingungen schaffen“, sagte Landrat Frank Scherer.Der Ortenaukreis als Schulträger hatte bereits 2009 eine erste Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die Baumaßnahme jedoch aufgrund der Finanzkrise zurückgestellt. Das Regierungspräsidium Freiburg hat 2012 den Raumbedarf für die Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen und die Kaufmännischen Schulen unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung mit rückläufigen Schülerzahlen für die jetzt vorliegende Machbarkeitsstudie aktualisiert. Demnach wird es keine zusätzlichen Klassenzimmer geben, jedoch sollen auf einer Erweiterungsfläche von 1840 Quadratmetern eine Mensa, Übungsfirmenräume, Fachräume für Kunst, Musik, Pflege und EDV entstehen. Darüber hinaus sind eine Schulbibliothek, Arbeits- und Aufenthaltsräume für Schüler und Arbeits- und Besprechungsräume sowie ein Konferenzraum für Lehrer vorgesehen.Die Baukosten sind im Doppelhaushalt 2013/14 mit sechs Millionen Euro veranschlagt, wobei der Ortenaukreis 1,7 Millionen Euro an Zuschüssen einrechnen kann und somit einen Nettoaufwand von rund 4,3 Millionen Euro hat. Im Offenburger Kreisschulzentrum werden rund 2500 Schülerinnen und Schüler von rund 165 Lehrkräften unterrichtet, wobei weit über 1800 Schülerinnen und Schüler die Kaufmännischen Schulen und knapp 700 die Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen besuchen.