Hilfsnavigation

  • Wir beraten Sie gerne.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Kulinarische Ortenau.
Im Februar 2013 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder saisonbedingt angestiegen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,5 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,8 Prozent zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist zeitgleich um 1,6 Prozent gestiegen. Obwohl sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften nun schon im vierten Monat hintereinander erhöht hat, liegt sie nach wie vor um 1,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch ist der aktuelle Anstieg der Fallzahlen deutlich niedriger ausgefallen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre für den Monat Februar zu beobachten war. Insbesondere die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im SGB II-Leistungsbezug befindet sich anhaltend auf einem erfreulich niedrigen Niveau.„Wenn viele jüngere Arbeitslose den Bezug staatlicher Transferzahlungen beenden konnten, ist dies natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung“, kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt.Derzeit betreut die KOA 7.812 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.747 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.669 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.078 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.786 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.562 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.348. Hinzu kommen 2.321 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Februar haben 58 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 55 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 113 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.