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„Zunächst einmal war die Änderung des Landesplanungsgesetzes vom Mai 2012 eine gesetzgeberische Schlechtleistung, für die Herr Schmiedel wesentlich mitverantwortlich ist. Immer wieder habe ich neben vielen Anderen im Vorfeld darauf hingewiesen, dass der wünschenswerte Ausbau der Windkraft ein überörtliches Thema ist und deshalb die Zuständigkeit für die Planung auch überörtlich angesiedelt werden muss. Durch das neu geschaffene Kompetenzwirrwarr zwischen Städten, Gemeinden, Regionalverbänden, Landkreisen und Regierungspräsidien ist sehr viel Zeit verloren gegangen. Klare gesetzliche Zielvorgaben an die vorher allein für die Planung zuständigen Regionalverbände wären der richtige Weg gewesen.Gerade auch weil sich die für den Ausbau der Windkraft hinderliche neue Rechtslage bereits im Sommer 2011 abzeichnete, hat der Ortenaukreis bereits damals als erster begonnen, zur Orientierung aller Akteure und der Bevölkerung Kartenmaterial zu erarbeiteten, das zeigt, wo im Ortenaukreis genug Wind für den wirtschaftlichen Betrieb von Windkraftanlagen weht und keine größeren rechtlichen Hürden für deren Bau zu erwarten sind, wo also nicht aufgrund von Natur-, Vogel- und Landschaftsschutzgebieten zusätzliche Restriktionen bestehen. Anhand dieses Materials konnten wir schon Anfang 2012 erfreulicherweise feststellen, dass der Ortenaukreis seinen Beitrag zum gewollten Ausbau der Windkraft rasch leisten könnte, weil hierzu nicht wesentlich in Schutzgebiete eingegriffen werden müsste. Damit konnten wir der Energiewende ordentlich Wind in die Segel blasen. Alle Gemeinden mit entsprechender Windhöffigkeit haben mit dieser Hilfestellung die Flächennutzungsplanungen inzwischen begonnen, die das Landratsamt als Genehmigungsbehörde wohlwollend begleitet. Für mehrere Standorte im Ortenaukreis wie z.B. am Kambacher Eck (Schuttertal) und der Prechtaler Schanze (Kinzigtal) erwarten wir immissionsschutzrechtliche Genehmigungsanträge in den nächsten Wochen. Mittelfristig könnten in den nächsten Jahren bis zu 40 neue, wirtschaftlich tragfähige Anlagen im Ortenaukreis verwirklicht werden, wenn alle jeweils Beteiligten kooperativ an einem Strang ziehen und so das gesetzgeberische Defizit wett gemacht wird. Hierzu leistet mein Landratsamt eine großen Beitrag, der weit über das eigentlich geforderte Maß hinausgeht.Deshalb liegt Herr Schmiedel auch völlig daneben, wenn er das Verfahren auf der Hornisgrinde als Negativbeispiel nennt, denn hier hapert es nicht am mangelnden Willen von Landrat oder Landratsamt, sondern vielmehr an offenen Fragen bezüglich der Flugsicherheit und Richtfunkstrecken. Richtige Ansprechpartner sind hier das Bundesverteidigungsministerium und der Südwestrundfunk."