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Vierzehn Prozent der Grundschulen im Land bieten aktuell Ganztagsunterricht an. Bis 2016 soll laut der Landesregierung jede zweite, bis 2020 jede Grundschule Ganztagsschule werden können. Im Ortenaukreis wird bereits an 28 Schulstandorten Ganztagsbetreuung angeboten.„Der Ausbau der Ganztagsschulen wirkt sich auf die Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe aus. Um die Angebote der Jugendhilfe an Schulen vor diesem Hintergrund noch besser und effektiver zu gestalten, werden das Landratsamt und das Staatliche Schulamt zukünftig intensiver mit Schulen und Gemeinden zusammenarbeiten“, stellte der Sozialdezernent des Ortenaukreises, Georg Benz, den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses in Aussicht. „Die Kinder verbringen mehr Zeit in der Schule. Das ist für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Fachkräfte der Jugendarbeit auch eine Chance, Schüler gemeinsam zu unterstützen, damit z. B. ein Schulabschluss gelingt oder die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zum Tragen kommen.“Zukünftig sollen die Aktivitäten von Jugendhilfe und Schulen in neun Handlungsfeldern verstärkt abgestimmt und aufeinander bezogen werden. Es geht u.a. um die Schülerbetreuung, die Sozialarbeit an Schulen, die Schulbegleitung für junge Menschen mit einer Behinderung, sowie um kommunale und verbandliche Jugendarbeit und Sucht- und Gewaltprävention. „In einem zielorientierten Planungsprozess werden Schulen, Gemeinden und Träger von Angeboten beteiligt. Dies ermöglicht eine vielfältige und passgenaue Entwicklung von Angeboten, die sowohl an der Schule, als auch außerhalb, etwa bei Beratungsstellen angesiedelt werden können“, so Hans-Jürgen Lutz vom Jugendamt, der die Planungen und Aktivitäten in enger Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Offenburg koordinieren wird.