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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und der französische Arbeitsminister Michel Sapin eröffneten heute in Kehl die erste deutsch-französische Arbeitsvermittlungsstelle. Danach legten sie mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Rahmenvereinbarung den Grundstein für eine noch engere Zusammenarbeit der Arbeitsvermittlungen beider Länder.Der Ortenauer Landrat und Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau Frank Scherer lobt die besonders intensive Zusammenarbeit der Arbeitsvermittlungen speziell im Eurodistrikt: „Die neue Servicestelle ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erschließung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts. Unser Wirtschaftsraum wird davon profitieren, denn das Projekt kann etwa Jugendlichen aus dem Elsass zum Beispiel mit einer Ausbildung in Deutschland neue Perspektiven vermitteln. Im Elsass ist die Jugendarbeitslosigkeit mit rund 23 Prozent gegenüber der in der Ortenau mit rund drei Prozent vergleichsweise hoch. Gleichzeitig wirkt es dem größer werdenden Auszubildenden- und Fachkräftemangel auf der deutschen Seite entgegen. Dieses Projekt unterstreicht, dass der Eurodistrikt auf allen Ebenen lebt.“Im Eurodistrikt gibt es schon seit 2008 eine Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung. Auszubildende können seither den theoretischen Teil der Ausbildung im eigenen Land und den praktischen Teil im Nachbarland absolvieren.Das neue gemeinsame Büro in der Agentur für Arbeit in Kehl weist nun eine neue Qualität der Zusammenarbeit auf. Dort kümmern sich künftig zwei deutsche und zwei französische Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und der französischen Arbeitsverwaltung gemeinsam um die grenzüberschreitende Vermittlung von Arbeits- und Lehrstellensuchenden.