Hilfsnavigation

  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Tulpen
Landrat Frank Scherer besuchte heute die Beruflichen Schulen im Mauerfeld in Lahr und machte sich eine Bild von den schulischen Bildungsangeboten. Der Ortenaukreis als Schulträger hat die Ausbildungsangebote in den Bereichen Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Labortechnik seit dem Schuljahr 2011/12 um ein ernährungswissenschaftliches Gymnasium und seit dem aktuellen Schuljahr 2012/13 um ein Gesundheitsgymnasium ergänzt.Mit den Schülern der Klasse 12 des ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums diskutierte Scherer über Partizipation und Demokratie. „Ich freue mich über das rege Interesse der jungen Menschen an diesem Thema“, sagte Scherer. Er ermunterte die Schülerinnen und Schüler, die demokratischen Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Mitbestimmung ihrer Zukunft und insbesondere ihr Wahlrecht zu nutzen.Der Ortenaukreis wendet jährlich rund 600.000 Euro für den Betrieb der Beruflichen Schulen im Mauerfeld auf. Im Kreishaushalt 2013/14 sind zudem 180.000 Euro für Sanierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich vorgesehen. Erst vor rund drei Jahren hat der Ortenaukreis annähernd 190.000 Euro für eine neue Schulküche ausgegeben. Schulleiterin Rosa-Theolinde Hunn-Zimny konnte den Landrat bei der Besichtigung davon überzeugen, dass sich diese Investition gelohnt hat.„Unsere beruflichen Schulen haben eine wichtige Aufgabe bei der Sicherung des Fachkräfte- und Akademikernachwuchses. Bildung ist ein sehr wichtiger Standortfaktor. Unsere beruflichen Schulen haben wir zu berufsfeldbezogenen Kompetenzzentren entwickelt. Sie tragen dazu bei, die Zukunft unseres Bildungsstandorts Ortenau zu stärken“, so Scherer. Deshalb seien auch die Gelder, die der Landkreis in seine Schulen investiert, gut angelegt. Die Beruflichen Schulen im Mauerfeld in Lahr sind mit insgesamt 395 Schülern und 40 Lehrkräften die kleinste berufliche Schule im Ortenaukreis. Die sich noch im Aufbau befindlichen beiden neuen Gymnasialprofile besuchen derzeit 67 Schüler in drei Klassen. Über alle drei Schuljahre ist für beide Profile zukünftig von insgesamt 120 bis 130 Gymnasialschülern auszugehen. Das sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gymnasium mit dem Profil Gesundheit in Lahr ist derzeit das einzige seiner Art im Ortenaukreis. Ein weiteres ernährungswissenschaftliches Gymnasium gibt es nur noch in Offenburg. Die Beruflichen Schulen im Mauerfeld zeichnen sich darüber hinaus durch die zweijährige Berufsfachschule für Labortechnik aus, ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal der Lahrer Schule im Ortenaukreis.Die Berufsschule kooperiert zudem mit der benachbarten, ebenfalls kreiseigenen Georg-Wimmer-Schule (Schule für Geistigbehinderte). Sie vermittelt einer Gruppe junger Menschen mit geistiger Behinderung in der Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE) berufliche Grundkenntnisse, damit sich deren Chancen verbessern, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. „Die Zusammenarbeit ist für beide Seiten fruchtbar“, erklärt die Schulleiterin Hunn-Zimny. „Unsere Schüler machen im Umgang mit den behinderten Jugendlichen in unseren Räumen wertvolle Erfahrungen.“Der Ortenaukreis ist Schulträger von 13 beruflichen Schulen, die dezentral an den Standorten Achern, Gengenbach, Hausach, Kehl, Lahr, Offenburg und Wolfach über das gesamte Kreisgebiet verteilt sind. Sie werden jährlich von annähernd 14.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Damit ist der Ortenaukreis der größte Schulträger unter den Landkreisen in Baden-Württemberg. Für die laufenden Betriebskosten seiner Schulen wendet der Kreis jährlich mehr als 20,2 Millionen Euro auf.