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Über 200 Langläuferinnen und Langläufer aus ganz Baden-Württemberg gingen am vergangenen Samstag bei den 43. Baden-Württembergischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe auf dem Kniebis an den Start. Ausrichter waren das Amt für Waldwirtschaft des Ortenaukreises in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Skiclub Seebach. „In der Nacht zuvor waren wir der Verzweiflung nahe, bis um 4 Uhr morgens der Regen endlich in Schnee überging“, schildert Ewald Elsäßer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft und Organisationschef des Wettkampfs. „Doch beim Start um 9 Uhr war alles weiß, die Loipe hervorragend präpariert“. Als um 11.30 Uhr rund 30 Läufer, die nur aus reinem Spaß und ohne Wertung auf die Abschlussrunde gingen, kam sogar die Sonne hervor und krönte. Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum beim Landratsamt, sagte, der Ortenaukreis habe diesen erfolgreichen Wettbewerb gerne organisiert, denn die Tourismusförderung spiele ein wichtige Rolle für die Region.Im klassischem Langlaufwettbewerb bei den Herren siegte Benjamin Waidelich vom Kreisforstamt Calw, bei den Damen Maria-Luzia Geißler vom Kreisforstamt Tuttlingen. In der Skating-Technik belegte Joachim Herr vom Kreisforstamt Emmendingen den ersten Platz, bei den Damen Fabienne Bäuerle von der örtlichen Waldgenossenschaft Seebach. Das Amt für Waldwirtschaft des Landratsamts Ortenaukreis war mit 27 Mitarbeitern und Angehörigen am Start. Der schnellste unter ihnen war Markus Schätzle, Revierleiter des Forstreviers Oberwolfach. Einzige und sehr schnelle Frau des Amts für Waldwirtschaft war Kathrin Schmiederer, die Frau des örtlichen Revierleiters.Die Siegerehrung fand am Nachmittag in der Mummelseehalle in Seebach mit Landwirtschafts- und Forstminister Alexander Bonde statt. Bonde lobte den Weitblick der Forstleute, die vor 43 Jahren diese Forstlichen Skiwettkämpfe als gesundheitliche Präventionsmaßnahme für ihre Mitarbeiter eingeführt hatten - heute in vielen Betrieben und Verwaltungen ein Selbstverständnis. Anerkennung gab es vom Minister auch für jene Förster, die als „Pioniere“ und maßgebliche Initiatoren die ersten Skilanglaufzentren im Schwarzwald eingerichtet haben und damit für wertvolle Impulse für den Wintertourismus im Schwarzwald sorgten. Einen wichtigen touristischen Aufschwung erwarte die Landesregierung auch vom geplanten Nationalpark Schwarzwald. Und selbstverständlich, so Bonde, dürfe man auch im Nationalpark Skilanglaufen. Der Nationalpark sei für Touristen und Einwohner gleichermaßen da. Die Menschen sollen Freude an der Natur und der Wildnis haben. Der Vorsitzende des Forstsportvereins Baden-Württemberg, Forstpräsident Meinrad Joos, dankte in seinem Schlusswort den Helfern für ihren Einsatz.