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Im Januar 2013 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) geringfügig angestiegen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,3 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,1 Prozent zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist demgegenüber um 4,2 Prozent gestiegen - was im wesentlichen durch einige zum Jahresende ausgelaufenen Arbeitsfördermaßnahmen verursacht wurde und daher nicht als verschlechterte Arbeitsmarktsituation fehlinterpretiert werden darf.Obwohl sich die Fallzahlen - saisonbedingt - nun schon im dritten Monat hintereinander erhöht haben, liegen sie nach wie vor um rund 2 Prozent unter den Vorjahreswerten. Lediglich die Arbeitslosenzahlen haben im Vergleich zum Dezember 2011 etwas zugenommen. Mit plus 0,9 Prozent ist dieser Anstieg aber erfreulich niedrig ausgefallen. "Mit diesen moderaten Veränderungsraten sind wir sehr gut in das neue Jahr gestartet," kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. "Dies nährt unsere nach wie vor bestehenden Hoffnungen, dass die zu beobachtenden konjunkturellen Eintrübungen zu keinen dramatischen Verschlechterungen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Ortenaukreis führen." Derzeit betreut die KOA 7.695 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.497 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.484 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.013 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.712 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.419 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.131. Hinzu kommen 2.353 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Dezember haben 100 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 32 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 132 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.